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2016
10
Dez

Segelreparatur

Gestern war komplette Flaute und am Nachmittag beschlossen wir, die Chance zu nutzen und das Vorsegel herunter zu lassen, weil wir beim letzten Mal segeln eine aufgeriebene Stelle bemerkt hatten und diese mit Tape überkleben wollten, noch bevor wirklicher Schaden entstand. Als wir den Yankee unten hatten, stellte sich heraus, dass es schon zu spät war. Die Liekleine hatte sich bereits auf einigen Metern Länge durchs Material am Rand des Segels gescheuert. Aua. Wir waren uns nicht sicher, ob unsere Pfaff Haushaltsnähmaschine das dicke Segel (6 Schichten) schaffen würde, aber die robuste Metall-Pfaff aus den 70ern zickzackte brav durch das dicke Material (nicht ohne quietschende Beschwerden, aber das ist unsere Miss Pfaff…). Unglaublich wie oft wir die Nähmaschine, die wir eher so nebenbei auf Ebay erstanden haben, im Einsatz haben. Ich hatte vor unserer Abreise noch nie etwas genäht, aber glücklicherweise ist die Pfaff so einfach wie nur möglich und erfordert kein spezielles
Training.

Es wurde bereits dunkel, als wir die Arbeit fertig hatten, aber wir konnten das Segel noch vor Sonnenuntergang aufziehen. Ich feierte diesen erfolgreichen Arbeitstag, indem ich ein volles Häferl Kakao über der Anricht ausschüttete – direkt darunter ist der (nach oben zu öffnende) Kühlschrank. Eine Stunde selbst verursachten Putzens folgte. Grrr.

1 Kommentar

  1. hermine hackl sagt:

    . . . fleißig – tüchtig – und o i j e e h h !

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