deen

Okt
18

Durch die Australinseln

Nach unserer Exkursion durch die Cook-Inseln ist Pitufa zurück in Französisch Polynesien! Wir machen eine Tour durch die Australinseln von Maria im Nordwesten bis nach Rapa Iti im Südosten.

Okt
16

Zeit für einen Generationswechsel?

Als wir Pitufa vor 10 Jahren kauften, war sie mit Bordinstrumenten von Robertson/Simrad ausgestattet, die damals schon über 10 Jahre alt waren. Wir haben diese Instrumente immer noch im Einsatz, auch wenn jetzt mehr und mehr lebenserhaltende Maßnahmen notwendig werden. Weiterlesen »

Okt
15

Bussi-bussi Land

Wir haben gerade im kleinen Hafen von Rurutu geankert. Rurutu ist ein großes, gehobenes Atoll mit üppiger Vegetation und steilen Klippen. Später gehen wir zur Gendarmerie zum Einklarieren in Französisch Polynesien, somit sind wir offiziell retour im Bussi-Bussi Land und müssen wieder unser Französisch üben!

Okt
14

Hart am Wind

Wir brausen hart am Wind schön dahin unter blauem Himmel. 110 Seemeilen nach Rurutu!

Okt
13

Weiter nach Osten

Gestern haben wir’s geschafft das Nordmotu zu besuchen, die Bedingungen waren noch rauher, aber es war sonnig mit perfekt blauem Himmel. Die kleine, seichte Lagune schimmerte in Mint und die Motus blendeten uns in strahlenden Weiß und frischem Grün – Maria ist atemberaubend schön… Dieses Mal folgte uns eine Gruppe junger WEißbauchtölpel schon im Dingi und ihre Flügelspitzen waren nur knapp über unseren Köpfen – unglaublich wie neugierig und verspielt diese Tölpel hier sind.

Heute ist ein Winddreher nach NO angesagt, somit müssen wir los. Einerseits würden wir gern noch ein paar Landausflüge machen, andererseits haben uns die rauhen Bedingungen am Ankerplatz ganz schön fertig gemacht (wir hatten seit Penrhyn keine wirklich ruhige Nacht mehr…). Als nächster Stopp ist Rurutu geplant (200 Seeemeilen weiter im Osten), oder falls uns der Wind ausgeht Rimatara (120 Seemeilen östlich).

Okt
12

Endlich ein Landausflug

Seitdem wir auf der Westseite von Maria ankern rollt eine mächtige Dünung heran und die Brecher am Außenriff sahen zu furchterregend für einen Landausflug aus. Trotz der rauhen Bedingungen liegen wir hier recht okay, weil wir Pitufa ‘Zügel angelegt’ haben. Die Ankerleine geht dabei vom Bug weg, aber eine weitere Leine wird an die Ankerleine geknüpft und zur Seite des Boots geführt. An diesen zwei Leinen kann man den Winkel justieren, in dem der Bug zu den Wellen steht (abhängig vom Windwinkel, den wir einstellen). Dieses System funktioniert bei stetigem Wind gut, aber letzte Nacht ist der Wind eingeschlafen, die Leinen haben sich verdreht und wir sind mit dem Ankeralarm aufgewacht. Den Murks auszuwickeln war in der stockdunklen Nacht mit den donnernden Brechern als einzigem Orientierungspunkt kein Spaß.

Heute haben wir die Schnorchelanzüge und Regenjacken angezogen und haben dem grauen, kalten Wetter getrotzt. Wir haben mit dem Dingi einen Kanal gefunden, der tief genug ist, um den Außenborder unten zu lassen und sind zwischen den Wellen durch über das Außenriff geflitzt.

Die Motus sind ein Traum: ein Mischwald aus Pandanus, Samtblättern (Heliotropium foertherianum) und Pisonia grandis Laubbäumen, einige andere endemische Büsche und ein paar Palmen. Tropikvögel sind überall, die wunderschönen weißen Elterntiere kreisen über den Büschen und füllen die Luft mit ihrem schrillen Quaken, während die Schachbrett-farbenen Küken still mit großen Augen unter den Büschen sitzen. Rotfußtölpel nisten darüber in den Bäumen (am liebsten Pisonia), während Noddies und Feenseeschwalben Pandanus-Bäume bevorzugen. Wieder einmal haben wir eine Weißbauchtölpel-Kindergang tagsüber auf Pitufa und jetzt, da wir ihr Motu besuchten, sind uns die Kiddies überallhin neugierig nach geflogen – manchmal nur einen halben Meter über unseren Köpfen. Ihre Eltern haben eine neue Nistsaison begonnen und wir haben einige Nester am Boden mit frischgeschlüpften Küken gesehen.
Es gibt sogar eine kleine Kolonie Maskentölpel hier und die Küken sind schon fast so groß wie die Eltern und gerade dabei vom weißen Daunenkleid in schwarz-weiße Federn zu schlüpfen, bevor sie später als Erwachsene ein leuchtend weißes Federkleid anlegen.

Jetzt ist es Abend und wir trinken einen Ingwer-Zitronen Tee mit Rum, statt eines kalten Biers… Wir haben gerade wieder ein Zügelsystem gebaut (dieses Mal auf der anderen Seite) und hoffen auf eine ungestörte, ruhige Nacht.

Okt
09

Maria

Wir sind gestern Nachmittag bei Maria angekommen und haben’s geschafft, auf der Ostseite in 24 m zu ankern. Wir sind aber immer noch im Überfahrts-Modus – es war eine sehr rollige Nacht… Heute müssen wir auf der Westseite nach einem Ankerplatz suchen, weil der Wind auf SO drehen soll.

Okt
08

Ein Rennen gegen die Sonne

Gestern Abend mussten wir eine Entscheidung fällen: zusammen bremsen und Dienstag Morgen ankommen, oder rasen und versuchen, heute abend anzukommen. Wir waren hin und her gerissen, aber am Ende konnten wir nicht widerstehen, rollten alle Segel ganz raus und ließen Pitufa laufen so schnell sie kann – die ganze Nacht um die 7 Knoten.

Heute haben wir ein Rennen gegen die Sonne, damit wir vor der Dämmerung bei Maria ankommen. 43 Seemeilen und 9 Stunden Tageslicht bleiben noch… Wir werden mit Westwind ankommen, der dann in der Nacht auf SW, S und am Morgen SE drehen soll. Wir müssen deshalb erst auf der Ostseite des Außenriffs einen Ankerplatz suchen und dann morgen früh auf die Westseite des Riffs umankern. Wir hoffen, dass alles glatt geht und wir ein paar Tage bei Maria bleiben können.

Okt
07

Schöner Segeltag

Die See ist ruhig, der Wind bläst stetig, es ist sonnig und warm – so schön kann Segeln manchmal sein :-)
Noch 200 Seemeilen bis Maria!

Okt
06

Wir verlassen die Cook Inseln

Am Ende haben wir alles geschafft und organisiert und das Wetterfenster kommt wie bestellt an: Nachdem wir ab jetzt nach Osten bzw. Südosten unterwegs sein werden, müssen wir auf Fronten und Tiefs warten, die den vorherrschenden Ostpassat unterbrechen und den Wind herumdrehen lassen.
Wir segeln heute Morgen Richtung Australinseln, dem südlichsten Archipel Französisch Polynesiens, weg.

Okt
04

Einkaufen

Wir sind jetzt seit einer Woche in Rarotonga. Die Hauptinsel der Cooks ist eine schöne, bergige Insel mit einem Saumriff, das zu seicht und eng ist, um schiffbar zu sein (nur im Osten gibts eine winzige Lagune). In der quirligen Hauptstadt Avarua finden sich unzählige Souvenirläden, Gewandgeschäfte und kleine Cafes. Die Cookinseln sind eigentlich unabhängig, die Bindung an Neuseeland ist aber offensichtlich, weil nicht nur die meisten Touristen, sondern auch die polynesischen Einheimischen sehr ‘Kiwi’ klingen.

Wir haben die Insel per Autostopp erkundet: der Küstenstreifen ist voller Ressorts und Hotels, aber das bergige Innere ist grün und unberührt. Es gibt viele Wanderwege zu den zahlreichen Gipfeln (die meisten um die 500 m) und wir sind zwei der steilen Pfade unter Baumriesen und verschiedensten Farnen hinauf gewandert.

Leider haben wir nicht so viel Zeit wie wir gern hätten, um Touristen zu spielen, weil wir viel erledigen müssen. Die entspannte Inselmentalität endet dort, wo die Bürokratie beginnt und wir haben’s immer noch nicht geschafft mit zollfreiem Diesel für Pitufa und zollfreiem Alkohol für die Crew aufzutanken, obwohl wir das jetzt schon mehrere Tage lang versuchen.

Bislang hatten wir mit dem Wetter Glück und der offene, berüchtige Hafen ist bei Südostwind recht ruhig, aber in den Nächten geht die Temperatur auf 18 Grad herunter (BRRRRR) und auch tagsüber bleibt es kühl. Es ist nervig, das Dingi bei jedem Landgang unter Heckleinen durchzuschieben und die wackelige Leiter am Dock macht das Einladen von Einkaufssäcken zum Abenteuer. Das Dingi wird jeden Tag dreckiger und seit zwei Tagen ist jetzt zusätzlich eine Baustelle am Dock. Die Arbeiter reißen mit Presslufthämmern eine Mauer nieder und der Dreck fliegt wegen der vorherrschenden Windrichtung direkt zu uns. Bei zwanzig Knoten Böen schaffen es die Steinsplitter und der Staub nicht nur ins Cockpit, sondern sogar bis in die Küchenabwasch…

Sep
27

In Rarotonga angekommen

Der Törn von Aitutaki südwärts war warm und sonnig, aber als wir Rarotonga ansteuerten, fuhren wir in eine Wolkenbank hinein. Wir haben im Hafen mit Buganker und Heckleine angelegt und haben eine ruhige Nacht verbracht. Heute isses leider immer noch grau und regnerisch…

Sep
26

Wetterbericht

Der Wetterbericht verarscht uns wieder einmal wie üblich. Statt stetigem Nordostwind hatten wir gestern keinen Wind, manchmal leichten Ost und machmal leichten Südostwind. Wir spielten mit dem Gennaker herum, mussten aber am Ende motorsegeln (was wir hassen). Während der Nacht lief der Motor auch ein paar Stunden. Jetzt, da der Wind laut Wetterbericht ganz aufhören sollte, bläst es mit 15 Knoten…
Wir haben seit Tongareva keinen Fisch gefangen – ein Boot hat auf unserer Funkrunde erzählt, dass sie ein taiwanesisches, großes Fischerboot gesehen haben – so ein Schiff leert einen ganzen Ozeanabschnitt…

Sep
25

Goodbye Aitutaki

Es schaut so aus, als ob wir ein Wetterfenster zum Runtersegeln nach Rarotonga, der Hauptinsel der Cooks, hätten. Wir fahren morgen früh los — 140 Seemeilen liegen voraus!

Sep
22

Touristen

Wir sind jetzt schon eine Woche in Aitutaki und die meiste Zeit war’s grau, stürmisch, kalt und regnerisch. Wir rollen und schaukeln, kriegen nicht allzu viel Schlaf zusammen und sind alle miteinander ein bissl zwider.

Heute war’s erstmals richtig blau, also haben wir Touristen gespielt, haben Radln ausgebort und die andere Seite der Insel erkundet. Aitutaki ist recht hüsch und sehr relaxed, aber die Beschreibung im Lonely Planet als ‘eine der schönsten Lagunen des Pazifik’ ist ein bissl übertrieben. Die Schreiber haben scheinbar nicht allzu viele Lagunen gesehen. Das Wasser ist sehr seicht und trüb, was bedeutet, dass es zwar schön mint leuchtet, aber viel lebt in so sedimentreichem Wasser nicht.

Allgemein ist Aitutaki viel touristischer als erwartet. Es kommen 30 Flüge pro Woche hierher (kleine Flieger aus Rarotonga), die Ufer sind mit Ressorts und Bungalows gepflastert und man sieht auf der Straße mehr Touristen als Einheimische.

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