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2020
01
Mrz

Segler in Tahiti nicht mehr willkommen?

Tahiti war immer ein praktischer Ort für uns, um einmal pro Jahr einen Rieseneinkauf zu erledigen, Ersatzteile aufzustocken und alles zu besorgen, was auf den kleinen Inseln nicht zu finden ist. Es gab verschiedene Ankermöglichkeiten, doch erst wurden wir aus Arue vertrieben und jetzt im März soll auch noch das große Ankerfeld for der Marina Taina geschlossen werden, weil Investoren dort eine Hotelanlage bauen wollen… Nachdem die Marinas zur Hochsaison voll sind, bleibt als Alternative dann nur die Bucht von Taravao und die ist ein paar Busstunden von Papeete entfernt.

Segelboote sind das Ziel einer politischen Propagandakampagne, die uns für Umweltverschmutzung, sinkende Fischpopulationen und sogar Unfälle in den Lagunen verantwortlich macht. Das Hauptargument ist, dass Segelboote die Infrastuktur nutzen, ohne dafür zu bezahlen. Das stimmt vielleicht für ein paar Dauerlieger auf den Gesellschaftsinseln, aber der Großteil der Boote bleibt (so wie wir) nur ein paar Wochen und gibt eine Menge Geld aus. Es ist nicht direkt unser Fehler, dass wir für Müll, etc. nicht zur Kasse gebeten werden.

Die Atmosphäre auf den abgelegenen Inseln ist noch so freundlich wie sie war, aber derzeit bleibt unklar, ob wir bei unserem nächsten Besuch in Tahiti noch einen Ankerplatz finden werden. Wir behalten die Entwicklung in Tahiti auf jeden Fall im Auge.

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