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2026
28
Mar

Werftprojekte in Zeke’s boatyard: Deck

Als wir Pitufa kauften, hatte der Vorbesitzer den Rumpf gerade neu lackieren lassen, das Deck aber noch nicht. Er gab uns einen kleinen Rabatt und die bereits gekaufte Farbe. Nach der Überfahrt nach Kroatien legten wir los – und verzweifelten bald. Einige Stellen ließen sich leicht entfernen, der Rest war jedoch unmöglich: Die rutschfeste Lackschicht war steinhart, der Filler zäh wie Beton und die Grundierung hatte sich einfach ins Metall eingegraben und widersetzte sich jedem Mittel. Wir versuchten es mit Erhitzen, mit chemischem Abbeizer – nichts half. Wir gaben unser Bestes (und viel Schweiß) mit unseren Winkelschleifern, schafften es, den Lack vom Achterdeck und Cockpit zu entfernen, und dann war Schluss. Wir dachten, wir würden nie losfahren, wenn wir bei diesem Projekt feststeckten, und segelten letztendlich mit halbfertigen Lackarbeiten los. Bei einem Aluminiumboot ist der Lack nur kosmetisch, die blanken Stellen waren (noch) nicht groß genug, um im nassen Zustand darauf auszurutschen, somit verschoben wir das Projekt immer wieder.

Endlich sind wir in einer Werft, wo wir uns an größere Projekte machen können. Wir kamen vor zwei Wochen bei Zeke’s boatyard in Carmen (Philippinen) an und besprachen unsere lange Liste an Projekten mit Zeke. Die Aufträge werden nach dem Prinzip „Wer zuerst kommt, mahlt zuerst“ vergeben, daher ist hier etwas Geduld gefragt. Es ist unerlässlich, jeden Morgen um 7 Uhr beim Briefing dabei zu sein, wo die Aufgaben, Bestellungen und Arbeiter für den Tag eingeteilt werden. Viele Segler hier warten schon seit Monaten (manche sogar seit Jahren!) auf große Projekte.

Bisher geht es bei uns recht schnell voran: Nach nur zwei Tagen hatten wir bereits einen Liegeplatz im Hafenbecken, wo die Arbeiten beginnen können (später müssen wir an Land). Es war eine ziemliche Herausforderung, Pitufa in das enge, überfüllte Becken zu manövrieren, aber alles ging gut ;-) Am nächsten Tag begannen bereits zwei Arbeiter mit dem Deckprojekt: Idealerweise hätten wir das Deck sandstrahlen lassen, aber das ist hier nicht möglich, daher wird es von Hand geschliffen. Unsere beiden Arbeiter haben sieben volle Tage harter Arbeit in brütender Hitze und staubiger Umgebung geleistet, um Pitufa wieder zum Glänzen zu bringen und ihr blankes Aluminiumdeck freizulegen! Ohne sie hätten wir das nie geschafft.

Endlich sind wir auf einer Werft, wo wir uns an größere Projekte machen können. Wir kamen vor zwei Wochen bei Zekes Werft in Carmen (Philippinen) an und besprachen unsere lange Liste an Projekten mit Zeke. Die Aufträge werden nach dem Prinzip „Wer zuerst kommt, mahlt zuerst“ vergeben, daher ist hier Geduld gefragt. Es ist unerlässlich, jeden Morgen um 7 Uhr beim Briefing dabei zu sein, um die Aufgaben und Arbeiter für den Tag einzuteilen und die Bestellungen zu koordinieren. Viele Segler hier warten schon seit Monaten (manche sogar seit Jahren!) auf uns und arbeiten an großen Projekten.

Unser schwimmendes Zuhause ist natürlich völlig verstaubt, überall liegt Werkzeug herum und es herrscht eine extreme Sauna-ähnliche Hitze, da alle Luken geschlossen sind. Unmöglich, dort zu leben. Zum Glück haben wir ein wirklich nettes Zimmer in Gehdistanz zur Werft gefunden – mit Garten, Restaurant und sogar einem Swimmingpool! Eine grüne Oase fernab von Staub, Lärm und dem Chaos der Werft…





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