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2013
02
Nov

Wir segeln wieder südwärts

Gestern haben wir Ua Pou ein wenig erkundet: wir wanderten von ‘unserer’ Bucht einen Pfad hinauf zur Kuestenstrasse und dann zwei Stunden Richtung Norden, weil wir einen Blick auf die Felssaeulen bekommen wollten, fuer die die Insel bekannt ist. Leider war es etwas bewoelkt, somit versteckten sich die hoechsten Gipfel in den Wolken, auf der anderen Seite bewahrte uns die Wolkendecke wohl vor einem Hitzeschlag beim Wandern… Eigentlich wollten wir entlang der Strecke Auto stoppen, aber kein einziges Auto kam Richtung Norden vorbei. Sobald wir umkehrten, hatten wir aber Glueck und ein Pickup nahm uns mit. Die Haeuser hier sind kleiner, die Strasse ist nicht asphaltiert und nur wenige Leute haben scheinbar Autos – Ua Pou ist wohl die aermere, kleine Schwester von Nuku Hiva… Heute haben wir das Boot seeklar gemacht (Dinghi an Deck, Aussenborder spuelen, mobiles Solarpanel runter, Brot backen, alles verstauen, etc.), weil scheinbar ein guenstiges Wetterfenster naechste Woche uns das Segeln nach Sueden zurueck zu den Gambier ermoeglichen sollte. Am Weg der Kueste entlang bekamen wir noch mehr spektakulaere Blicke auf die schroffen Klippen und Monolithen Ua Pous, trotzdem waren wir froh, als die Insel endlich hinter uns lag, weil die Westkueste mit kaum Wind und starken Boeen kein einfaches Segeln bringt. Jetzt stampft Pitufa langsam dahin – statt der erwarteten 12 Knoten von der Seite haben wir 18 Knoten fast von vorn. Hoffentlich wird der Wind weiter weg von der Insel besser. Wir hatten nicht viel Glueck beim Fischen um die Marquesas und als die Leine heute Abend spannte, rannten wir aufgeregt nachsehen und waren geschockt zu sehen, dass ein Booby (unsere Lieblingsseevoegel) den Koeder geschnappt hatte und unter Wasser nachgezogen wurde. Was fuer ein Horror. Wir verlangsamten das Boot, holten den armen Kerl ein und befreiten seinen Schnabel von dem Haken. Erst lag er still, dann hustete er aber Wasser herauf und setzte sich auf. Nach einer Weile begann er zu flattern und wir halfen ihm zurueck ins Wasser – hoffentlich erholt er sich :-(

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