Das Boot hier an Land zu bringen, ist ein ziemliches Abenteuer: Bei Voll- oder Neumond (wenn die Gezeiten besonders hoch sind) fährt man in ein Gestell im seichten Wasser; bei Niedrigwasser wird dieses Gestell dann die Rampe hinaufgezogen, damit man am Boot arbeiten kann. Um wieder ins Wasser zu gelangen, läuft das Ganze in umgekehrter Reihenfolge ab…
Im Laufe der letzten 18 Jahre hatten sich bei uns etliche Schichten Antifouling angesammelt. Normalerweise war es meine Aufgabe, die losen Partien abzuschleifen, und dann haben wir einfach die nächste Schicht aufgetragen… Diesmal nutzten wir die Gelegenheit und engagierten ein ganzes Team von Arbeitern, die etwa zwei Wochen damit verbrachten, Pitufa bis auf die Epoxid-Schicht herunterzuschleifen – erst von Hand, später mit einem Exzenterschleifer und schließlich noch einmal mit Winkelschleifer und Exzenterschleifer für den Feinschliff.
Wir konnten hier auf den Philippinen unser geliebtes „Carboline Alloy Plus“-Antifouling nicht bekommen (das einzige Antifouling für Aluminium, das bei uns bisher über Jahre hinweg funktioniert hat). Schließlich entschieden wir uns für das einzige verfügbare Produkt für Aluminium: Nexeon 710. Laut Hersteller PPG handelt es sich um ein „innovatives, kupferfreies Antifouling mit extrem geringem Reibungswiderstand“, das jedoch hauptsächlich bei Frachtschiffen zum Einsatz kommt. Wir sind gespannt, wie es sich bewähren wird.
Christian nutzte die Gelegenheit zudem, um das Wellenlager zu überprüfen – es war wie immer interessant, den Propeller herunter zu bekommen ![]()






2026
26
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