Fünf Wochen nach der Operation hat sich das Leben auf Pitufa wieder so gut wie normalisiert. Nachdem wir so lange Zeit rund um die Uhr aufpassen mussten, können Christian und ich die Katzen endlich wieder allein lassen und gemeinsam schnorcheln oder spazieren gehen. Es war eine harte Zeit für uns, voller Sorgen und mit wenig Schlaf, aber wenn wir den kleinen Squeak herumtollen sehen, sind wir froh, dass wir uns für die komplizierte, teure Operation entschieden haben und nicht für die billige Alternative: eine Amputation.
Er ist der süßeste Kater, den man sich nur vorstellen kann: schlau, sanft und schmusig.
Es ist unglaublich, wenn man bedenkt, dass er vor ein paar Monaten noch ein winziges, verlorenes, „wertloses“ Straßenkätzchen und ganz allein auf der Welt war – und jetzt ist er unser 100.000-Peso-„Bionik-Squeak“ und der Mittelpunkt unserer kleinen Familie: Minnie kümmert sich um ihn wie eine Mutter, und Smurfy ist froh, seinen Spielkameraden wiederzuhaben. Squeak darf nachts wieder raus, und so hören wir ihr wildes Galoppieren, wenn sie auf Deck Fangen spielen – mal abends, mal morgens um vier, manchmal wecken sie uns auch um zwei Uhr nachts auf. Wir sind zwar besorgt, dass etwas schiefgehen könnte, aber auch glücklich, dass sie wieder Spaß haben. Sie sind eben Katzen und haben ihren eigenen Willen













