deen

2021
15
Jul

Artikel in der “Krone”

Wieder ist ein Artikel über uns in einer österreichischen Zeitung!
Die Krone ist Österreichs meistgelesene Zeitung, aber leider nicht die am besten recherchierte. Die vielen Hoppalas im Artikel sind nicht auf Versprecher unsererseits im Interview zurückzuführen. Unsere liebe Leeloo war ganz sicher kein Schiffskater, sondern eine sehr weibliche Prinzessin ;-)

Sie bewerben sehr nett unsere Bücher, behaupten aber diese wären im Buchhandel erhältlich. Stimmt so nicht, aber es gibt “Richtung Horizont” bei
Amazon
und unser Jugendbuch “Anker auf und los” ist hier zu finden.

2021
14
Jul

Wir sehen uns zum ersten Mal Tahiti genauer an…

“Tahiti” heisst fuer uns normalerweise Reparaturen, Einkaufen, Arztbesuch und dann nix wie weg. Dieses Jahr haben wir uns entschieden, einmal ein bisschen laenger zu bleiben und uns mehr davon anzusehenb. Es ist jetzt ohnehin Winter und somit die perfekte Zeit fuer die Gesellschaftsinseln (zu kalt zum Schnorcheln in den Tuamotus und viiiieeeel zu kalt fuer die Australinseln oder Gambier – mehr Info in unserem Artikel “Die besten Reisezeiten der verschiedenen Inselgruppen Franz. Polynesiens” in der “Fuer Cruiser” Sektion).

Sobald wir weg vom Grossraum Papeete (und Faaa und Punaauia) kamen, fanden wir huebsche, einsame Ankerplaetze in den Lagunen. Einige Paesse sind knifflig (besonders bei hoher Suedduenung), aber wir die schoene, bergige Silhouette Tahitis im Hintergrund ist ein wenig Navigation wert!

2021
14
Jul

Beinahe-Katastrophe

Wenn die Riffe abgestorben sind, überwachsen grobe, hässliche Turbinaria Algen die Felsen. Eine deprimierender Anblick. Oft schwimmen große Flecken abgerissener Algen auf der Oberfläche. Hässlich, stinkig und nervig, wenn der Außenborder sie ansaugt.

Heute brachten sie Pitufa an den Rand einer Katastrophe: Wir motorten zu einem neuen Ankerplatz in der Lagune, als Christian plötzlich bemerkte, dass der Auspuff kein Kühlwasser mehr ausspuckte. Der wassergekühlte Motor war am überhitzen!
Die Temperaturanzeige war noch unter 90°C, noch kein Alarmpiepsen. Ein schneller Blick aufs Echolot – 20 m, seicht genug zum Ankern. Ein panischer Blick zum Riff – weit genug weg. Wir ließen sofort den Anker fallen und schalteten den Yanmar aus.

Als erste Maßnahme öffneten wir den Seewasserfilter – voller Pflanzenteile. Schnell geputzt. Dann füllten wir einen Kübel mit Seewasser, steckten einen Schlauch an, um den Motor aus dem Kübel ansaugen zu lassen, sollte er kein Seewasser durch den Filter ansaugen können. Wir starteten den Motor, halbherziges Spucken aus dem Auspuff, Kübel leer – Motor aus!
Ein paar mehr Algen im Filter, noch einmal putzen, noch einmal Motor starten – dieses Mal spuckte er brav Seewasser. Problem gelöst. Uff.

Die Situation hätte leicht mit einem ruinierten Motor oder/und Pitufa auf dem Riff enden können. Wir hatten dreifaches Glück: wäre Christian nicht am Heck gesessen, hätte er den fehlenden Wasserstrahl nicht bemerkt. Wär die Lagune viel tiefer gewesen, hätten wir nicht ankern können. Drittens waren wir weit genug vom Riff und hatten trotz starkem Wind genug Reaktionszeit.

Was lässt sich aus der Aktion lernen? Wir haben schon einen korbartigen Schutz außen am Rumpf über den Wassereinlass des Wassermachers geklebt, sodass dieser keine Algen, Plastiksäcke, Quallen, etc. ansaugen kann. Das nächste Mal in der Werft, bekommt der Kühlwassereinlass auch so einen Korb. Außerdem: immer einen Sicherheitsabstand zu Untiefen halten, die Temperaturanzeige des Motors im Blick behalten und bereit sein, schnell zu reagieren…

2021
08
Jul

Ein typischer Morgen auf Pitufa

Um 8 Uhr ist die Waesche auf der Leine…

Wir haben Stretching und ein paar Uebungen gemacht…

…haben uns abgekuehlt…

…idealerweise mit ein paar Stachelrochen als Begleitung!

In der Zwischenzeit ist auch das Pfannenbrot fertig und wir koennen fruehstuecken.

Die perfekte Art einen Tag zu beginnen! (Den Grossteil des restlichen Tages verbringen wir dann vor unseren Laptops, aber das ist eine andere Geschichte ;-) )

2021
04
Jul

Rolliger Ankerplatz

Wenn man wie auf Ueberfahrt auf der Matratze am Boden schlafen muss und die Kaffeekanne ohne Klemmen vom Herd fliegt, dann weiss man, dass es an der Zeit ist, aus der Ankerbucht vor Marina Taina abzuhauen… Das Aussenriff ist nicht hoch und breit genug, um guten Schutz zu gewaehrleisten. Wenn die Duenung ueber 1,5 m geht (gestern hatten wir ueber 2,5 m), dann schaukeln die Boote in der Bucht ordentlich…
Gluecklicherweise ist der Ankerplatz beim Flughafen gleich noerdlich davon viel besser, somit haben wir umgeankert – und die Welt steht still :-)

2021
28
Jun

Wegsegeln, bleiben, wegsegeln, bleiben!

Wir sind jetzt seit 8 Jahren in Französisch Polynesien. Es ist ein tolles Segelrevier, aber dieses Jahr wollten wir ein neues Kapitel starten – ein Post-Schiffskatzen-Kapitel mit mehr Segeln, mehr Abenteuer, rauheren Ankerplätzen und heisseren Sommern (alles Dinge, die wir unserer alternden Mieze nicht mehr zumuten wollten). Wegen der Covid Pandemie sind die meisten pazifischen Staaten nach wie vor geschlossen, aber Fidschi ist für Jachten offen, wenn auch unter Einhaltung strikter Vorsichtsmaßnahmen und Quarantänebestimmungen.

Während wir in Österreich waren, kam es in Fiji zu den ersten Covid Fällen (die Delta Variante…), in einigen Landesteilen wurde ein lock-down beschlossen und obwohl der Verkehr zwischen Inseln für Yachten jetzt wieder erlaubt ist, hören wir, dass die Einheimischen wenig informiert sind, Fremden gegenüber misstrauisch auftreten und manche Chiefs den Zutritt auf ihr Land verweigern (was natürlich verständlich ist). Es scheint unsicher, wie sich die Situation entwicklen wird und somit waren wir in den letzten Wochen zwischen dem Wunsch nach neuen Abenteuern und der Sorge um Risiken hin und hergerissen.

Gestern haben wir uns (wieder einmal ;-) ) zu einer Entscheidung durchgerungen: wir ziehen die relative Sicherheit Französisch Polynesiens, wo Impfungen weit fortgeschritten sind und die Situation unter Kontrolle scheint, der Unsicherheit neuer Abenteuer vor. Die politisch motivierten Animositäten gegen Segelboote hier sind auch nicht ideal, aber zumindest wissen wir, wo wir willkommen sind und wo nicht. Wir bekommen also noch einmal die Chance, Inseln zu erforschen, die noch auf unserer To-do Liste stehen und unsere Lieblingsplätze noch einmal zu besuchen!

2021
24
Jun

Kochen mit Brotfrucht–Artikel im All-at-Sea

Birgit Hackl, Christian Feldbauer: Exploring Breadfruit, All At Sea Caribbean, June 2021, p. 46–48. Download the whole magazine for free or read the online version of this article.

2021
20
Jun

Buch für junge Leser!

Wir haben gerade ein neues Buch auf Amazon gestellt: Ein Abenteuerroman mit Fantasy Elementen für junge Leser über eine segelnde Familie.

Erhältlich als Taschenbuch und E-Book auf Amazon

2021
11
Jun

Zehn Jahre!

Vor zehn Jahren sind wir von Kroatien aus in See gestochen. Damals wussten wir nicht, ob wir dieses Leben mögen würden, ob wir mit all den Herausforderungen zurecht kommen würden. Wir waren glücklich, aber auch aufgeregt. Einerseits fühlt es sich an wie gestern, andererseits haben wir in all den Jahren so viel erlebt, dass es ein ganzes Leben füllen könnte…

Glücklicherweise hat sich herausgestellt, dass Aussteigen genau das Richtige für uns war! Wir sind immer noch happy mit unserem alternativen Lebensstil und freuen uns auf die neuen Orte, Kulturen und Abenteuer, die vor uns liegen :-)

Das einzige was einen Schatten auf das heutige Jubiläum wirft, ist die Tatsache, dass unsere Schiffskatze Leeloo, die uns von Anfang an begleitet hat, nicht mehr bei uns ist…

Der Morgen vorm ersten Ablegen mit Pitufa:

Jetzt:

2021
10
Jun

Schlechte Beispiele ruinieren den Ruf aller Cruiser

Eigentlich wollen wir annehmen, dass alle Cruiser vernünftige, umweltbewusste und nette Leute sind. Das stimmt leider nicht.

Vor zwei Tagen haben wir uns an den Flughafenankerplatz verlegt und in 3m Tiefe am Riffsockel geankert, wo wir genau sehen, dass Anker und nur 20 m Kette schön im Sand liegen. Unser nächster Nachbar, der französische Katamaran Vahini, war weit draußen im Tiefen vor Anker. Als der Wind drehte, sahen wir zu unserem Erstaunen, wie der Kat die Kette auslegte, bis er nur mehr eine Bootslänge vor uns zum Stehen kam. Kurz darauf kam der Eigner herüber und verlangte, dass wir umankern, weil er ja schon vor uns da gewesen sei. Er habe in 20 m geankert, 80 m Kette draußen, die höchstwahrscheinlich um mehrere Korallenköpfe gewickelt sei, somit würde der Kat wohl noch weiter in unsere Richtung schwojen!?!

Als wir den Sinn seiner Ankermethode bezweifelten wurde er gleich sauer, immerhin lebe er schon 20 Jahre auf dem Kat und habe eine Weltumsegelung hinter sich. Traurig, dass er in all der Zeit offensichtlich nicht viel dazu gelernt hat. Solche Ansichten und solches Verhalten ruinieren den Ruf aller Cruiser. Man kann es Einheimischen nicht verdenken, wenn sie Ankerverbote fordern…

2021
10
Jun

Schlechte Nachbarn

Während Pitufa alleine vor der Marina Taina vor Anker lag, kollidierte der französische Katamaran Noee beim Schwojen mit ihr und hinterließ einen tiefen Kratzer im Lack. Unser Freund Adrian (Adrian Pataki, Diesel Clinic Marina Taina, er betreut allein gelassene Boote und kümmert sich hervorragend um sie!) konfrontierte ihn und wurde für seinen Einsatz beschimpft. Nach unserer Rückkehr sprachen wir den Franzosen an und er stritt den Unfall beinhart ab, obwohl wir Zeugen haben. Verrückt…

2021
07
Jun

Zwei Artikel in der Cruising World

Wir sind gerade drauf gekommen, daß zwei unserer Artikel im April und Mai in der Cruising World erschienen sind:

Birgit Hackl: Living the good Life, Cruising World, May 2021, p. 16–18.

Birgit Hackl: Lockdown in Paradise, Cruising World, April 2021, p. 58–61.

2021
07
Jun

Rückreise nach Tahiti

Reisen in Zeiten von Covid ist kompliziert, erfordert jede Menge Organisation, Papierschlachten und gute Nerven… Erst mussten wir das Haute Commissariat ums Akzeptieren unserer Reisegründe anbetteln (die Rückreise wurde erst bewilligt, als wir schon in Österreich waren – ein ziemlicher Nervenkitzel), dann gibts ein Formular für die Quarantäneleute (Reisende ohne Covid-Impfung müssen um einen Spezialtransport zu ihrer 10-tägigen Quarantäne ansuchen, Geimpfte wie wir dürfen frei einreisen), dann ist da noch ETIS (Online Antrag für die Einreise und fürs anschließende Tracking) und mit all dem vergaßen wir, dass Christian für seinen neuen Pass ein neues Transitvisum für Kanada brauchte… Wir stellten den Antrag am Tag unseres Abflugs in Wien, als wir am Ticketschalter waren, war er noch nicht genehmigt, somit wurden wir erst einmal nur bis Paris durchgebucht und noch nicht bis Papeete. Frenetische Suchen im Internet und Anrufe bei der kanadischen Botschaft (dort hebt nur eine Maschine ab und informiert, dass es keinen Telefondienst gibt) führten uns immer wieder zurück zum gleichen Online-Formular – es ist schlicht und ergreifend unmöglich eine Person zu finden, um einen Visa-Antrag zu besprechen. Gücklicherweise wurde der Antrag dann doch gewährt, während wir in Paris waren, somit konnten wir uns bei der nächsten Schlange anstellen. Wiederum wurden alle unsere Papiere studiert und für gut befunden und erst DANN waren wir wirklich sicher, dass wir zu Pitufa zurück reisen durften!

Wir starteten in Paris um 11 Uhr früh am Samstag und erreichten Vancouver um 11 Uhr früh am Samstag – wir reisten also genauso schnell wie die Erde… 2 Stunden später durften wir zurück ins Flugzeug und waren überrascht, dass fast alle anderen Passagiere nur bis Vancouver gebucht hatten – der Flug nach Papeete war fast leer, jeder hatte eine ganze Reihe für sich, so lässt’s sich reisen :-)

Als wir in Papeete ankamen war immer noch Samstag, allerdings 19.50. Wir wurden informiert, dass ein anderer Flug gerade vor uns gelandet war und die Passagiere immer noch am Flughafen anstanden, wir durften deshalb erst mit Verspätung aussteigen. Dann wurden wir durch diverse Labyrinthe gelotst, rundherum bis zu einem Covid-Test, dann wurden unsere Papiere noch einmal studiert, dann hieß es Warten auf’s negative Ergebnis des Tests und erst um 21.30 waren wir mit dem Prozedere fertig.

Am Flughafen arbeitet ein riesiges Team, um all die Testerei möglich zu machen, alle sind freundlich und hilfsbereit und obwohl es ermüdend ist, nach einem Langstreckenflug noch einmal endlos anzustehen, ist es toll zu sehen, wie verantwortungsvoll die Tahitianischen Behörden mit der Covid-Situation umgehen!

2021
01
Jun

Ein neues Buch über unsere Schiffskatze!

Beim Durchschauen der vielen Fotos unserer Mieze ist mir die Idee gekommen, dass vielleicht die weltweiten Fans unserer Leeloo gern diese glücklichen Erinnerungen mit uns teilen würden. Ich habe deshalb gleich mit der Arbeit an einem Buch (mit vielen Fotos) über die ungewöhnlichen 21 Jahre begonnen, die unsere Schiffskatze mit uns durchs Leben gereist ist. “Auf Samtpfoten Richtung Horizont” ist schon im Entstehen und bald auf Englisch und Deutsch auf Amazon erhältlich!

2021
31
Mai

Unser Interview auf LT1

Zu finden auf der LT1 webpage:

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