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Jul
21

Lagoon Tide Simulator

I’ve just uploaded a website that contains an interactive lagoon tide simulator. It lets you play with different parameters like swell height or how open/closed the lagoon is and instantly draws a graph with the tides and shows when the current in a pass is in or outgoing. Experimenting with this simulator may help understanding lagoon passes better. Just follow this link.

Jul
18

Schon fast da

Wir sind keine großen Segelfans, aber dieses Mal können wir uns wirklich nicht beschweren. Keine Squalls, keine Flauten, einfach stetiges, schnelles Segeln Nur noch 20 Seemeilen!

Jul
17

Schnelles Segeln

Wir zählen die Meilen bei guten Bedingungen schnell herunter. Nur noch 195 Seemeilen!

Jul
17

Wir verlassen die Tuamotus

Wir haben die letzten zwei ruhigen Tage im Süden Tahaneas verbracht, die Vogelmotus dort besucht und die brütenden Paare gezählt. Leider sind’s jedes Jahr weniger, es kommen zu viele Einheimische (von Faaite) und Cruiser hierher, die sie stören…

Es fällt uns immer schwer, die Tuamotus zu verlassen und uns wieder ins Getümmel von Tahiti zu stürzen, aber wir müssen Sachen bestellen, Reparaturen organisieren, Einkäufe erledigen und Papeete ist ein praktischer Ort für alle diese Dinge.
Wir segeln gerade auf den Pass von Tahanea zu und dann geht’s vorm Wind Richtung Tahiti. 300 Seemeilen voraus!

Jul
14

Haie und Rochen

Wir haben gerade eine perfekte Woche hier in Tahanea genossen, mit Sonnenschein und ruhigem Wetter. Wir haben ein paar Mal im Pass geschnorchelt und hatten nahe Begegnungen mit Mantarochen, die in der Strömung Krebschen filtren. Zurück daheim erwartete uns schon unsere Bande Schwarzspitzenriffhaie, die um die Boote kreisen und auf Fischabfälle hoffen. Wenn immer Fisch geputzt wird, gibts eine spektakuläre Fütterung vom Heck aus. Glücklicherweise beruhigen sie sich nach dem Fressen schnell wieder, schon fünf Minuten später, kann man problemlos mit ihnen schwimmen. Sie sind nur zwischen 1 und 1,5 m lang, Menschen stehen also sicher nicht auf ihrem Menüplan ;-)

Jul
06

Mara’amu

Während des südlichen Winters sind Phasen mit starkem Südostwind normal. Immer wenn ein starkes Hoch auf dem Weg nach Osten südwärts von uns vorbei zieht, werden die Isobaren zusammen gedrückt und der Wind verstärkt. Diese so genannten Mara’amus heulen etwa alle 2 Wochen über Französisch Polynesien, aber dieser jetzt ist stärker, als alle, die wir in den bisherigen sechs Jahren hier erlebt haben. Es bläst seit einer Woche mit 30 Knoten und Böen über 40 Knoten und es ist noch nicht vorbei. Die Dünung ist riesig und mit der Windsee oben drauf ergeben sich 4 m Wellen. Diese Wellen brechen über die Außenriffe von Atollen, füllen die Lagunen und führen zu reissenden Strömungen in den Pässen. Vor zwei Tagen haben zwei Segelboote versucht, in die sichere Lagune von Tahanea zu fahren, haben’s aber nicht durch den Pass geschafft. Heute Morgen haben wir gehört, dass das Dorf in Raroia überschwemmt ist, Boote und Häuser wurden beschädigt, aber scheinbar wurde niemand verletzt. Wir hoffe
n, dass die Seevogelküken, die wir dort beobachtet haben, unversehrt davon gekommen sind…

Jun
22

Bedrohtes Paradies Tahanea

Wir sind in Tahanea bei Dunkelheit angekommen, während eines Squalls und vor dem Mondaufgang, aber glücklicherweise kennen wir das Atoll so gut, dass wir nicht allzu sehr ins Schwitzen gekommen sind. Wir treffen uns hier mit Freunden und wollen auch wieder die Südwestseite checken. In den letzten drei Jahren haben Leute vom Nachbaratoll Faaite hier mit Kopra-Arbeit begonnen und wir sorgen uns sehr um den Zustand der unberührten Vogelmotus im Südwesten.

Jun
20

Schönes Segeln

Gestern spielten wir unser übliches, hin und hergerissenes Wetterschau- und Planänderungsspiel. Am Ende beschlossen wir, ein Wetterfenster westwärts zu nutzen. Wir segelten mit dem letzten Licht durch den Pass hinaus und wurden mit einem stabilen, bisher gemütlichen Törn belohnt – wir segeln 6 Knoten vor dem Wind. Sogar Leeloo verbrachte die Nacht auf der Couch, anstatt sich wie üblich in ihrer Seekoje (Schachtel am Boden) einzurollen.

Jun
19

Article on Pacific Weather in Cruising World Magazine

This article is on the weather in the tropical South Pacific and we explain the South Pacific Convergence Zone (SPCZ).

Christian Feldbauer, Birgit Hackl: Pacific Highs… and Lows, Cruising World, June/July 2019.

Jun
09

Ein Atoll mit Wald

Wir sind jetzt seit fast einem Monat in Raroia, es ist ein unglaublicher Ort und wir genießen die vielen unberührten Motus und Vogelkolonien.

Wir haben unsere Runde jetzt im Südosten abgeschlossen und hier ist es noch schöner, als in den übrigen Ecken:

Zahlreiche schmale Motus mit Kanälen dazwischen sind mit niedrigem Buschwerk bewachsen, aber auf dem größten Motu wächst ein richtiger Wald–der erste übrig gebliebene Wald, den wir hier in den Tuamotus gefunden haben. Die Laubbäume (hauptsächlich Pisonia Grandis) haben über einen Meter dicke Stämme und wachsen 20 m hoch. Am Boden findet sich eine Schicht Humus von den Blättern und umgefallenen Bäumen. Es ist einfach unglaublich, so müssen die Atolle ausgesehen haben, bevor die ersten Polynesischen Siedler hier ankamen.
Wir haben gerade Bücher von Reisenden im 19. und beginnenden 20. Jahrhundert gelesen, wo die Schiffe noch zum Holz fällen hier stoppten. Zu dieser Zeit wurden auch im großen Stil Kopraplantagen angelegt. Zuerst wurde dazu sämtliche endemische Vegetation abgebrannt und durch Reihen von Kokospalmen ersetzt. Das Resultat sind unfruchtbare Motus mit Korallengeröll am Boden und kaum Wasserspeicher, weil die tiefen Wurzeln der Kokospalmen alles aufsaugen.
Unglaublich aber wahr, diese Praktik geht weiter und wird von der Regierung durch das Stützen der Koprapreise fröhlich gefördert.

Im Wald hier nisten Noddies und Feenseeschwalben in großer Zahl, dazwischen unzählige Rotfußtölpel. Auf dieser und den Nachbarinseln haben wir 6 Paare Maskentölpel gefunden, eine sehr seltene Tölpelart hier in Französisch Polynesien. Zwei Eltern sitzen gerade auf Eiern, zwei haben flauschige Küken und zwei weitere Jungvögel sind gerade flügge geworden…
Auf allen unseren Spaziergängen folgen uns winzige, neugierige Tuamotu Sandpiper. Sie hüpfen am Boden herum oder überfliegen uns mit ihren lustigen Piep-piep-piep Salven, die wie eine Auto-Alarmanlage klingen. Glücklicherweise wissen diese glücklichen, kleinen Vögelchen nicht, dass sie vom Aussterben bedroht sind.

Wir haben mit dem gesprächigen Ladenbesitzer im Dorf gesprochen und es scheint, dass die Einheimischen sich ihrer Naturschätze bewusst sind und diese schützen wollen – eine sehr seltene Einstellung hier in den Tuamotus, die Grund zur Hoffnung gibt.

Jun
01

Artikel in der Yachtrevue

Wir schreiben ab jetzt exklusiv in Österreich für die beliebteste und meistverkaufte Segelzeitschrift, die Yachtrevue. In der Mai Ausgabe findet sich unser erster Artikel ‘Schau genau’ zum Thema Riffnavigation mit Satellitenbildern.

Jun
01

Tuamotu routine

Während die meisten Segler durch die Tuamotus düsen, bleiben wir am liebsten lang an einem Ort und erkunden diesen ausgiebig. Raroia ist eins der interessanten Atolle, die wir bisher in den Tuamotus gefunden haben mit vielen unberührten Motus. Wir haben schon eine riesige, lärmende Russ-Seeschwalbenkolonie gefunden, daneben eine Fregattvogelkolonie und überall Feenseeschwalben, Noddies, Rotfußtölpel und sogar Weißbauchtölpel. Die ‘Noddie-Bäume’ sind schon mit Nestern und Küken übersät, während die Rotfußtölpel noch für die jeweilige Angebetete singen (zumindest glauben sie, dass sie singen, für untrainierte Ohren klingt es eher wie Röhren und Gackern) und Nester bauen. Die Lagune selbst ist voll mit Fischen und sehr neugierigen Riffhaien und Ammenhaien.

Wir sind überrascht, so viel Natur in einem Atoll mit Dorf zu finden. Es gibt viele Perlfarmen hier, somit sind die Einheimischen vielleicht zu sehr mit Perlen beschäftigt, um Kopra zu ernten (und das natürliche Habitat zu zerstören) oder um Seevogeleier zu sammeln (was zum Aussterben von Russ-Seeschwalben auf den meisten Atollen geführt hat).

Was auch immer der Grund sein mag, wir sind auf jeden Fall froh, dass es hier so viel Wildnis gibt. Fad wird uns wie immer nicht, weil wir mit Bootsarbeiten eingedeckt sind. Nähmaschinenprojekte, kleinere Segelreparaturen und gestern hat Christian ein gröberes Winschen-Modifikationsprojekt begonnen. Wir lieben unsere Tuamotu-Routine, wo wir ungestört eine Balance zwischen Arbeit und Spiel finden können, ohne dass uns Außenfaktoren dazwischen pfuschen.

Mai
20

Hübsches Raroia

Wir sind jetzt seit einer Woche in Raroia und es gefällt uns richtig gut hier. Entlang der Ostseite erstreckt sich eine endlose Kette hübscher Motus hinter einem mintfarbenen Seichtbereich – fast zu kitschig.
Die Korallen im Seichtwasser sind gesund und eine Unmenge Fische tummelt sich dazwischen, sie sind nicht scheu, also werden sie wohl nicht oft gejagt.
Der Nachteil hier ist, dass sich an einem Ankerplatz eine Horde Fliegen auf uns stürzt, nix ist perfekt ;-)

Mai
13

Raroia

Wir sind gestern Abend von Nengonengo weg und nähern und jetzt Raroia bei angenehmen Bedingungen. 8 Seemeilen zum Pass!

Mai
12

Rekareka

Wir haben Rekareka heute Morgen erreicht und habens trotz 2 m Windsee aus Ost, 15 – 20 Knoten Wind und einem 2 m Südschwell geschafft zu ankern. Es ist erstaunlich ruhig im Windschatten des winzigen Atolls (aber recht rollig) und wir haben einen tollen Ausblick auf das üppige Motu vor uns mit vielen Palmen, aber auch Büschen und Laubbäumen. Verschiedene Seeschwalben und Tölpel haben uns schon besucht, aber leider werden wir’s wegen dem hohen Südschwell nicht an Land schaffen…

Wir werden den Tag hier verbringen, hoffentlich ein bissl schnorcheln und am Abend Richtung Raroia weiter segeln.

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