deen

Aug
31

Vorräte

Die Versorgungslage ist auf abgelegenen Inseln schwierig. In den Tagen bevor’s Versorgungsschiffe gab, lebten die Polynesier von dem was ihre Insel hergab, aber heutzutage sind sie stark von importierten Waren abhängig. Das Versorgungsschiff aus Rarotonga kommt nur alle 2 bis 3 Monate vorbei und zweimal jährlich bringt ein Schiff bestellte Waren aus Hawaii hierher. Man sollte glauben, dass die Leute unter solchen Bedingungen so autonom… Weiterlesen »

Aug
27

NW-Pass

Das Hauptdorf Omoka liegt auf der Westseite des atolls und ist dem vorherrschenden Ostwind ausgesetzt. Als wir letzte Woche Omoka besuchten schaukelte Pitufa wie verrückt in den hohen, steilen Wellen und wir flüchteten gleich am nächsten Morgen nach einer schlaflosen Nacht zu einer besser geschützten Stelle. Jetzt ankern wir auf einem strahlend hell-türkisen Sandplateau in nur 3 m Tiefe neben dem NW-Pass. Wir waren gestern… Weiterlesen »

Aug
24

Polynesische Gastfreundschaft

Am 4. August feiern die Cook Inseln ihren ‘Constitution Day’ gefolgt von einer Woche Kulturfestival. Alle 2 bis 3 Jahre organisiert die Regierung für alle Einwohner der äußeren Inseln gratis eine Schiffsreise zur Hauptstadt und retour, damit auch diese Leute an den Feierlichkeiten teilnehmen können. Heute sind 130 Insulaner nach Tongareva zurück gekommen, nachdem sie länger als einen Monat in Rarotonga verbracht haben. Nach ein… Weiterlesen »

Aug
18

Naturparadies Penrhyn

Mittlerweile hat sich unsere übliche Routine für abgelegene Orte eingespielt: eine gute Balance zwischen Arbeit und Spiel… Die letzten Tage haben wir damit verbracht am Vormittag unser Dingi-Cover nachzunähen und zu verstärken und am Nachmittag waren Motu-Ausflüge angesagt. Gestern haben wir unseren Ankerplatz ein paar Meilen südlich verlegt. Während die Mitte der Lagune tief ist (50 m) und die Korallenköpfe klar heraus leuchten, zieht sich… Weiterlesen »

Aug
15

Laut

Am Wochenende besuchten wir das kleine Dorf Tetautua und nahmen auch an der Messe teil. Die Cooks sind berühmt für ihre Kirchenchöre, aber derzeit sind nur etwa 15 Leute im Dorf, die schrien dafür umso lauter Jetzt ankern wir ein paar Meilen südlich und haben schon Vogelmotus mit vielen nistenden Tropikvögeln und Noddies gefunden, deren Schreierei ähnlich laut und dissonant (aber eher unser Ding )

Aug
11

Tongareva

Tongareva ist ein großes Atoll (20 km lang, 10 km breit) mit drei Pässen in eine tiefe Lagune mit vielen Korallenköpfen, aber ohne Inseln in der Lagune. Es hat einiges an Landmasse mit Motus entlang der westlichen, nördlichen und östlichen Küste, aber nur 2 Dörfer. Das Hauptdorf Omoka liegt im Westen neben dem Hauptpass und das kleinere Dorf Tetautua auf der gegenüberliegenden Seite der Lagune… Weiterlesen »

Aug
08

In Tongareva angekommen

Wir sind um 14 Uhr am W-Pass von Tongareva (Cook Inseln, die Insel heißt auch Penrhyn) angekommen und sind ohne Probleme bei 1,5 Knoten einlaufender Strömung gegen 12 Knoten Wind und kleinen Stehwellen durchgekommen. Wir ankerten vor dem Hauptdorf Omoka, die Beamten kamen eine Stunde später vorbei und um ein paar Kekse, Biere und eingie Dollars leichter dürfen wir jetzt Tongareva erkunden!

Aug
07

Gemütliches Segeln

Leeloo hat Car o line gar nicht gefallen, weil sie rollige Ankerplätze hasst und wir sie trotz aller Anstrengungen nicht für die Tölpel interessieren konnten, die rund ums Boot flatterten und auf der Reling saßen. Für Katzen fallen alle Tiere in 3 Kategorien: Kann-ich-fressen, kann-mich-fressen und uninteressant = unsichtbar (alles was nicht in die ersten zwei Kategorien fällt). Sie tat so, als seien die vielen… Weiterlesen »

Aug
06

Heiß

Gestern ist der Wind immer weniger geworden und wir haben die Chance genutzt und unseren neuen Gennaker (asymmetrisches Leichtwindsegel) zum ersten Mal ausprobiert. Wir haben ein echtes Schnäppchen von Hongkong Sails bestellt (nur 1.700,- Euro inkl. Lieferung nach Frz. Polynesien, fertig innerhalb von 2 Wochen, geliefert in 4 Tagen!) und das Segel selber sieht schick aus, aber der Socken (Schlauch mit dem das Segel gehievt… Weiterlesen »

Aug
05

Vostok

Heute Mittag erreichten wir Vostok, ein weiteres unbewohntes Inselchen der Line-Island Gruppe. Vostok liegt 5 Seemeilen ostnordöstlich von der auf den Seekarten verzeichneten Position – wir wussten das aber schon von Satellitenbildern. Es ist winzig, nur eine halbe Meile weit und drei-eckig. Es ist ein wunderschönes Inselchen mit einem weißen Strand rundherum und hohen Laubbäumen der Gattung Pisonia im Inneren (es hat keine Lagune, ist… Weiterlesen »

Aug
04

Tölpelalarm

Wir haben die Anker einfacher als erwartet wieder herauf gebracht. Jetzt segeln wir als Schmetterling vor dem Wind mit 15 Knoten Ostwind. Unsere Freunde, die Weißbauchtölpel, sind uns gefolgt, was natürlich sehr lieb von ihnen war, Angeln aber unmöglich machte. Erst trauten wir uns gar keinen Köder nachzuschleppen, erst als wir glaubten, dass sie umgekehrt seien (nach 20 Meilen) ließen wir einen Köder raus. Kaum… Weiterlesen »

Aug
03

Schwieriges Paradies

Heute Früh machen wir uns zum Aufbruch von Car o line bereit. Als Hobby-Ornithologen haben wir unseren Aufenthalt hier absolut faszinierend gefunden – es gibt nicht mehr viele Plätze im Pazifik, wo solche großen Kolonien nisten können. Nachdem Landgänge nur bei absolut ruhigen Bedingungen möglich sind, konnten wir nicht so viel Zeit auf den Motus verbringen, wie wir das gerne getan hätten, aber die Unterwasserwelt… Weiterlesen »

Aug
03

Unterwasserwelt

Wenn die See hier nicht komplett ruhig ist, sind Landgänge unmöglich, somit haben wir uns in den letzten Tagen auf die Unterwasserwelt konzentriert. Das Außenriff sieht anders aus, als was wir gewohnt sind: Im seichten Wasser sind die Korallen großteils tot (abgesehen von ein paar Hirschgeweih-Babies, die’s noch einmal versuchen), aber zwischen 3 und 10 m und an manchen Stellen bis tief in den Drop-off… Weiterlesen »

Aug
02

Ein Wrack in der Lagune

Von unserem Ankerplatz aus entdeckten wir ganz weit im Süden in der Lagune etwas, das wie ein Boot aussah. Erst dachten wir an eine optische Täuschung – vielleicht eine Palme mit einem Busch dahinter, aber mit dem Gucker war klar, dass da wirklich ein Boot stand. Aber wie war das möglich ohne Lagunenpass? War es ein Wrack, das in die Lagune gespült wurde? Hatte ein… Weiterlesen »