deen

Mrz
31

Es wird kalt nahe dem Equator

Wir haben immer noch einen leichten Suedostwind, aber aufgrund einer Gegenstroemung von fast 1 Knoten wird Pitufa auf 3 bis 4 Knoten ueber Grund heruntergebremst. Wir wollen uns aber nicht beschweren, so lange wir genug Wind haben, um die Segel zu fuellen. Es wird kuehler, vielleicht spueren wir schon den Effekt des kalten Humboldtstroms. Die Wassertemperatur ist von 27 auf 24 Grad gesunken und in… Weiterlesen »

Mrz
30

Segeln inmitten einer Flotte

Wir kommen immer noch ganz gut voran, jetzt mit suedoestlichem Wind, der etwas staerker als vorhergesagt (naemlich sehr leicht…). Leider sind 10 Knoten immer noch nicht genug, um Pitufa fliegen zu lassen und so haben uns im Verlauf des Tages einige Boote ueberholt, die in dem gleichen Wetterfenster wie wir losgestartet sind. Es ist das erste Mal, dass wir in so einem Konvoi segeln (auch… Weiterlesen »

Mrz
23

Warten aufs Wetterfenster

Auf dem Weg zu den Galapagos Inseln muessen wir durch die (intertropical convergence zone), ein Gebiet am Aequator zwischen den verlaesslichen Passatwinden weiter im Norden und Sueden mit instabilem Wetter. Wir warten auf eine Periode, in der es der Nordpassat ueber den Isthmus von Panama schafft und uns so weit suedwarts schiebt, bis wir auf den Suedostpassat treffen. Jedes Mal wenn das geschieht, setzt im… Weiterlesen »

Mrz
19

Rassistische Katze?

Leeloo ist eine sehr scheue Katze, die Besucher ganz und gar nicht schaetzt. In geschaeftigen Ankerbuchten bewegt sich immer eins ihrer Ohren mit den vorbeiflitzenden Dinghis mit, sobald die Drehzahl bei einem Aussenborder sinkt, ist sie in Alarmbereitschaft. Rufen die Leute im Dinghi sowas wie ‘Hallo’ duest sie unter Deck, wohlwissend, dass die Leute vielleicht an Bord kommen und im schlimmsten Fall womoeglich den ganzen… Weiterlesen »

Mrz
17

Puerto Piñas

Heute sind haben wir einen Dinghi-Ausflug in die Nachbarbucht gemacht, um das Dorf dort zu besuchen. Anlanden stellte eine ziemliche Herausforderung dar, weil die Suedduenung sich am Strand ordentlich ueberschlug und Brecher produziert, die Surfer sicherlich entzuecken wuerden, vom Dinghi aus gesehen aber ziemlich furchterregend wirken. Timing ist alles: man wartet auf eine ruhige Phase, motort schnell Richtung Strand, hebt den Aussenborder nach oben, springt… Weiterlesen »

Mrz
16

Bahia Piñas

Gestern Abend sind wir auf einer steigenden Tide aus dem Rio Sucio gefahren und wollten eigentlich bei der Isla Iguana uebernachten, genau wie auf dem Weg herein. Die Verhaeltnisse am Ankerplatz waren aber so rauh, dass wir beschlossen, gleich weiterzusegeln, um unser naechstes Ziel in einer Nachtfahrt zu erreichen. Die Nacht begann ruhig unter einem unglaublich sternenklaren Himmel und einem untergehenden Sichelmond. Eine Gruppe Delfine… Weiterlesen »

Mrz
15

Strahlend weiße Pitufa

In den Wochen in der Bucht von Panama setzte sich der Dreck der Stadt an Pitufa ab, sie bekam einen langen, gruenen Bart entlang der Wasserlinie und dunkle Flecken am Rumpf. In den letzten drei Tagen haben wir den ruhigen Fluss genutzt, haben erst den Dreck herunterzuschrubbt, dann die gelben Flecken wegpoliert und schliesslich eine schuetzende Wachsschicht aufgetragen. Es war harte Arbeit, halb aus dem… Weiterlesen »

Mrz
14

Indiodorf Caña Blanca

Von einem der Kanus, die regelmaessig vorbeifahren, bekamen wir eine Wegbeschreibung zum Dorf: ‘Immer geradeaus, wenn sich der Fluss zweigt, rechts, dann seht ihr schon den Puerto. Geht den Weg entlang, es ist ein grosses Dorf. Es muy cerquito (sehr nah).’ Naja, wir brauchten drei Versuche bis wir den richtigen Nebenfluss fanden (alle paar Meter muenden kleine Nebenfluesse in den Hauptfluss, manchmal sieht man nicht… Weiterlesen »

Mrz
12

Rio Sucio

Im Rio Cucunati haben wir uns nicht wirklich wohlgefuehlt. wenn in so einem breiten Strom Wind und Tidenstroemung aufeinandertreffen, wird der Ankerplatz zum Hexenkessel mit konfusen Wellen. Deshalb haben wir uns gestern bei steigender Tide in den Nachbarfluss hineingetastet. Laut Karte hat der Rio Sucio an der Muendung ein Riff und dann eine Sandbank mit 2 m Tiefe bei Ebbe. Es war somit ein ziemlicher… Weiterlesen »

Mrz
10

Keine Pause fuer die Schluempfe

Eigentlich wollten wir ja einige Tage ausspannen, sobald wir den ersten Fluss erreicht hatten, aber wer kann schon relaxen, wenn das Dinghi geflickt werden muss, der Reissverschluss vom Lazy Bag (Tasche am Baum, in die das Grosssegel faellt und in der es aufbewahrt wird) just an dem Tag ausreisst, an dem wir die Geschaefte Panama Citys hinter uns gelassen haben, der neue Grill eine Halterung… Weiterlesen »

Mrz
07

Rio Cucunati

Wir sind vorgestern zum Golfo de San Miguel hinuntergesegelt, haben eine Nacht vor der Isla Iguana an der Flussmuendung verbracht und sind bei steigender Tide in den Rio Cucunati hineingefahren. Der Cucunati ist ein weiter, mangrovengesaeumter Strom, es gibt hier viele Papageien (sie fliegen immer in Paaren und tratschen dabei lautstark) und Ibisse. Heute Morgen sind wir weiter flussaufwaerts gefahren und haben dabei das Gebiet… Weiterlesen »

Mrz
04

Wieder unterwegs!

Gestern haben wir wieder die Segel gesetzt – erschoepft, mit Muskelkater, Blasen und blauen Flecken (wer haette jemals geglaubt, dass Einkaufen das Anstrengendste am Fahrtensegeln sein wuerde??), aber erleichtert, dass es wieder weiter geht. Der Wetterbericht sagte fuer die naechsten drei Tage starken Wind voraus und wir hatten schon in der Ankerbucht Schaumkronen, aber wir wollten einfach nur weg vom Dreck der Stadt. Das Segeln… Weiterlesen »