deen

2024
10
Feb

Noch am Leben

Genau heute um diese Zeit vor einem Jahr mussten wir im Südpass von Matuku durch eine reissende Strömung um unser Leben schwimmen, nachdem wir mit einem einheimischen Boot einen Unfall hatten. Wir schafften es irgendwie durch die Brecher und konnten uns eine Stunde am Wrack festhalten, bis wir endlich gerettet wurden. Der arme Maikeli hat nicht überlebt und heute sind unsere Gedanken bei ihm und seiner Witwe und Tochter…
Das letzte Jahr war das härteste meines Lebens und ich leide immer noch unter den Nachwirkungen des Unfalls, aber wir haben überlebt und wir sind dankbar, dass wir noch hier sind. Immer noch Richtung Horizont segeln können.

2024
01
Feb

Wartungen und Reparaturen

Ein Segelboot will ständig Liebe und Aufmerksamkeit, unsere Pitufa ist da keine Ausnahme. Einer der Reissverschlüsse an der Sprayhood ist ausgerissen, somit haben wir unsere Schatzkisten durchgeschaut, haben keinen neuen Reissverschluss gefunden, aber zumindest einen, den wir aus einem alten Rucksack herausgeschnitten haben. Somit haben wir die Sprayhood abgebaut und die Nähmaschine aufgebaut. Wie immer war das Problem nicht die Naht, sondern das Werkstück irgendwie in die Maschine zu wursteln… Kaum ein Monat geht vorbei, ohne dass unsere Miss Pfaff uns nicht bei einem kleinen oder großen Projekt aus der Patsche hilft – eine Nähmaschine ist auf einem Segelboot Gold wert!

2024
31
Jan

Bilder vom Great Astrolabe Riff!

Wir genießen das ruhige Sommerwetter und schnorcheln die Pässe des wunderschönen Außenriffs von Kadavu. Korallen, dass es dich aus den Flossen haut :-)

Das Great Astrolabe Reef ist wirklich unglaublich!

Die Korallen innerhalb der Lagune Kadavus waren enttäuschend, somit hatten wir nicht viel Hoffnung für das berühmte Außenriff, das sich von der Nordspitze der Lagune entlang der Ost- und Südseite Kadavus etwa 60 Seemeilen weit erstreckt. Aber wir wurden sehr positiv überrascht: eine unglaubliche Varietät and gesunden Korallen und Tonnen von Fischis!! Wir nutzten das ruhige Sommerwetter, um am Außenriff zu ankern und die Pässe zu schnorcheln.

(40 Fotos)


2024
31
Jan

Widersprüchliche Wettervorhersagen

Bis jetzt hatten wir nur schönes Sommerwetter, aber natürlich schauen wir trotzdem jeden Tag zweimal die Wetterberichte durch, immerhin ist ja Zyklonsaison hier. Wenn wir nur SSB-Verbindung haben, bekommen wir ausschließlich das amerikanische GFS Modell, aber in Ecken mit Internet vergleichen wir gern die verschiedenen Modelle – das ist immer für einen Lacher gut. Die ECMWF und GFS Modelle widersprechen sich meist komplett… Früher meinten wir, dass das GFS meist überreagiert und das ECMWF öfter stimmt, aber in letzter Zeit wechseln sie sich eher ab. Einmal sagt das eine Wirbelstürme vorher, einmal das andere, aber bis jetzt wurden glücklicherweise noch alle abgesagt…
Hier ist ein Beispiel für so eine widersprüchliche Vorhersage für nächste Woche (hoffentlich wird wieder nix draus, aber wir sind nie weit weg von einem unserer Cyclone Holes, in Fidschi sind die Distanzen zwischen den Inseln glücklicherweise gering).

2024
27
Jan

Fotos von Yabu

Hier sind ein paar Fotos der süßen, kleinen Insel Yabu, wo ein paar tausend Rotfußtölpel und Fregattvögel wohnen!

Yabu Vogelinsel

Gleich nördlich von Ono liegt das kleine Inselchen Yabu. Es ist traditionell "tabu" (also verboten: Einheimische erzählten uns, dass niemand an Land gehen darf, damit die Seevogelkolonien ungestört bleiben) und hat zusätzlich noch den Status als offizielles "wildlife sanctuary"! Wir ankerten ganz nah an der Insel, um die Vögel zu beobachten, gingen aber nicht an Land.

(20 Fotos)


2024
21
Jan

Fotos!!

Hier sind ein paar Eindrücke der hübschen Insel Ono, nur 45 Seemeilen südlich von Suva :-)

Weihnachten auf Ono

Wir haben uns in die hübschen, kleinen Inseln am Nordende des Kadavu Archipels verliebt! Weihnachten waren wir bei Freunden im freundlichen Dorf Nabouwalu auf Ono eingeladen.

(29 Fotos)

2024
19
Jan

Vogelinsel!!

Wir haben in Fidschi nur eine Handvoll Inseln mit Seevogelkolonien gefunden, somit freuten wir uns, als wir hörten, dass die kleine Insel Yabu (Teil der Inselgruppe nördlich von Kadavu) ein Schutzgebiet ist. Einheimische erzählten uns, dass niemand an Land gehen darf (außer um den natürlichen Vogeldünger zu holen) und ein Schild warnt Besucher, weder die Vögel zu stören, noch Plagen einzuschleppen (so wie Ratten oder Ameisen).
Die kleine Insel liegt ungeschützt da, aber mit den Leichtwinden derzeit, haben schafften wir es, südlich davon auf einem großen Sandfleck zu ankern und bewunderten die Szenerie: endemischer Mischwald mit Pisonien, Pandanus, Eisenholz, darüber ein paar Fregattvögel. Aber wo waren die Tölpel, die hier angeblich leben?
BEIM FISCHEN! Am Abend bestaunten wir das Spektakel als Rotfußtölpel in hochfliegenden Formationen, oder in kleinen Grupppen ganz dicht über dem Wasser (um die gierigen Fregattvögel auszutricksen, die immer bereit sind einem hart arbeitenden Tölpel seinen Fisch wieder abzujagen) nach und nach heimkehrten. Immer mehr Vögel ließen sich zeternd, röhrend, quakend, streitend auf den Ästen nieder, bis letztendlich ein paar Tausend einen Schlafplatz für die Nacht gefunden hatten!

2024
18
Jan

Fieber, Sommer, Wasser: hot, hot, hot!

2024 startet nicht so toll, wie wir uns das erhofft hatten. Ich entdeckte eine kaputte Plombe, somit segelten wir nach Suva und der ultragenaue Zahnarzt fand noch so einige weitere Mängel (auch bei Christian), also scheint es als ob unser netter französischer Zahnarzt die Dinge etwas verschlampt hat (für die korrekte französische Geste muss man die Schultern zucken, Handflächen nach oben strecken und gleichzeitig die Luft als feuchten Reibelaut zwischen den Lippen durchdrücken ;-)

Sobald die dringendsten Baustellen erledigt waren, sind wir wieder aus Suva weg und einen Tag retour nach Ono gesegelt, um die versprochene ruhige Wetterphase zu genießen. Dummerweise hatten wir einen blinden Passagier mit: irgendein Virus aus Suva. Christian bekam am nächsten Tag Fieber, Kopfschmerzen, Rundumscherzen (nicht lustig mit 39 Grad Fieber in einer 35 Grad heißen Kabine zu liegen).
Ich hatte keine Chance, kochte noch ein paar Mahlzeiten vor, backte Brot (Virusvorbereitungen gleichen Törnvorbereitungen frappant) und war am nächsten Tag auch krank.

Jetzt, nach einer Quarantänewoche vor einer unbewohnten Insel, sind wir wieder auf, immer noch schwach, aber bereit das Sommerwetter zu genießen. Wir sind jetzt an einem neuen Ankerplatz mit einem hübschen Riff und haben gestern und heute Stunden im Wasser verbracht. In Ufernähe hat das Oberflächenwasser jetzt über 30 Grad und die Tischkorallen sind pastellfärbig bis weiß gebleicht, aber sie dürften schon ein paar Jahre alt sein und müssen solche Temperaturen somit schon früher überlebt haben. Wir hoffen, dass sie es auch dieses Mal schaffen werden!

2024
16
Jan

Artikel im AllatSea Magazin über Hobbies

Wer sich sorgt, dass es unterwegs fad werden könnte, sollte einfach mehr Hobbies mitbringen!

Birgit Hackl, Christian Feldbauer: Never bored aboard!, All At Sea Caribbean, January 2024, p. 44–48. Download the whole magazine for free.

Unsere Freundin Sue beim Malen des Umschlags für mein Jugendbuch :-)

2024
08
Jan

Medizinische Versorgung in Fidschi (Suva)

Bevor wir nach Fidschi segelten lasen wir online nach und fanden Horrorgeschichten über schlechte Versorgung. Nach anderthalb Jahren und jeder Menge Arztbesuchen können wir zusammenfassend sagen, dass die Spitäler hier gut ausgestattet und die Fachärzte kompetent und freundlich sind. Außerdem bekommt man schnell Termine und zahlt nicht allzu viel dafür.
Ja, das öffentliche Spital (Colonial War Memorial hospital) ist überfüllt, riecht streng und hat angeblich lange Wartelisten für Fachärzte, aber die gleichen Ärzte, die dort arbeiten, ordinieren nebenbei in den modernen, sauberen Privatkliniken.
Oceania hospital hat die beste Ausstattung (CT Scanner, Gerätschaften für Augenärzte, etc.), Pacific Specialist Healthcare hat andere Fachärzte (zum Beispiel einen Dermatologen und sie haben außerdem gerade ein Riesenspital in Nadi eröffnet mit modernster Ausstattung, aber Fachärzte fliegen nur gelegentlich ein) und es gibt noch mehr Privatspitäler, wo wir nicht waren.

Das gleiche gilt für Zahnärzte: öffentliche Spitäler (z.b. in Savusavu) scheinen nur Zähne zu ziehen, aber die privaten Praxen sind modern ausgestattet und die Dentisten gut ausgebildet und kompetent.
Also kein Grund zur Panik und zum Ausfliegen im Falle von Unfall, Krankheit oder wenn einfach nur eine Zahnkontrolle ansteht :-)
PS: Ich schreibe diesen Blogeintrag während Christian gerade eine neue Plombe bekommt und ich auf meinen zweiten Zahnarzttermin warte, also wünscht mir Glück ;-)

2023
31
Dec

Perlen, Perlen, Perlen!

Vor 10 Jahren sind wir auf den Gambier Inseln (Französisch Polynesien) angekommen, wo die schönsten schwarzen Perlen in der Lagune gezüchtet werden. Bald begann ich mit den schwarzen Kugerln zu spielen und ich mache nach wie vor kreativen Schmuck an Bord unserer Pitufa :-)

Perlschmuck made on Pitufa

Ich mache seit fast 10 Jahren kreative Perl-Designs. Hochqualitative Perlen in Kombination mit Leder, Stoff und rostfreiem Stahl. Jedes Design ist einzigartig!

(18 Fotos)


2023
24
Dec

Frohe Festtage an euch alle!!

2023 war ein hartes Jahr für uns voller Schmerzen und Sorgen nach unserem schweren Unfall im Februar. Jetzt sind wir endlich über das Ärgste drüber und es geht wieder vorwärts! Wir freuen uns auf mehr Spaß und Abenteuer im neuen Jahr…
Wir wünschen euch allen schöne Feiertage und ein gesundes, glückliches und ereignisreiches Jahr 2024!!

2023
24
Dec

Wir teilen unsere Weihnachtsgeschenke mit euch!

Schaut was Mutter Natur hier auf Ono unter die Weihnachtspalmen gelegt hat ;-)

Skultpurenstrand auf Ono

Bei einem Strandspaziergang zu Weihnachten fanden wir eine Skulpturengalerie errichtet von Mutter Natur in allen Schattierungen von Lila!

(22 Fotos)

2023
20
Dec

Supernetter Empfang in Ono

Letzte Woche waren wir endlich mit allen Rennereien in Suva fertig und wollten endlich raus aus dem Hafen und in klares Wasser. Aber wohin? Der Wetterbericht zeigte starken Ostsüdostwind bis ans Ende der Zeit (also bei unserem Modell 10 Tage voraus) und diese Windrichtung ist nicht südlich genug, um zu den Lau Inseln zu segeln, aber auch nicht östlich genug, um südwärts nach Kadavu zu kommen… Wir sind trotzdem los und hatten hart am Wind steile, kurzen Wellen voraus. Egal, es sind ja nur 45 Seemeilen bis zur ersten, geschützten Bucht hier unten und wir erreichten die Nabouwalu auf der Insel Ono schon am frühen Nachmittag.

Am nächsten Tag gingen wir an Land um uns vorzustellen und unseres traditionelles Kava-Geschenk (sevusevu) zu präsentieren. Wir wurden extra freundlich willkommen geheißen und bekamen eine Tour rund ums herausgeputzte Dörfchen (sie haben gerade einen Preis fürs sauberste Dorf bekommen und sind super stolz drauf) ;-)
Es scheint unglaublich, dass Ono so nah an Suva liegt und trotzdem so unberührt geblieben ist: keine Straße, nur kleine Dörfer und ein einziges Hotel auf der anderen Seite der Insel, dafür jede Menge Natur!
Der junge Headmen und seine hübsche Frau luden uns gleich zum Kava trinken am Nachmittag ein und dabei lernten wir auch gleich den restlichen “Jugendclub” kennen.
Es bläst immer noch ordentlich und somit sind wir noch nicht aus unserer Bucht herausgekommen, aber ich glaube, wir werden eine Weile hier bleiben und die schöne Gegend erkunden!

2023
13
Dec

Braucht ihr noch Weihnachtsgeschenke??

Bei unseren Büchern ist für jeden etwas dabei und sie sind alle bequem auf amazon.de zu bestellen :-)
“Richtung Horizont” das Buch über die ersten fünf Jahre unserer Reise in der günstigen schwarz-weiss Version oder jetzt auch in Farbe!
Auf Samptpfoten Richtung Horizont“: ein Fotobüchlein über unsere Schiffskatze Leeloo
Anker auf und los!” ist ein Abenteuerroman mit phantasy Elementen für junge Seebärchen :-)

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