deen

2022
28
Jun

Fotos: erste Impressionen von Fidschi

Erste Impressionen von Fidschi

Wir kamen am 1. Juni in Fidschi an, verbrachten eine Woche in Savusavu, erledigen dort Einkäufe und Segelreparaturen und segelten dann weiter zu den kleinen Inseln Namena (ein Naturschutzgebiet mit schönen Riffen) und Makogai (eine ehemalige Lepra-Kolonie).

(28 Fotos)

2022
26
Jun

Nur schnell einen Flug buchen…

Gestern beschlossen wir, dass es mal wieder Zeit für einen Besuch in Österreich wird. Online gehen, einen Flug buchen – schnell und simpel, oder? Für andere vielleicht, nicht so für uns: Mit unserem wackeligen Internet verbrachte ich den ganzen Nachmittag damit, Verbindungen und Preise zu vergleichen. Dann musste ich die zwei Abschnitte bei zwei verschiedenen Airlines simultan buchen (unglaublich stressig alle Daten und Info auseinanderzuhalten und beide Seiten beschäftigt zu halten). Super, die letzten zwei Sitzplätze ergattert, alles fertig, Kreditkarte zum Zahlen bereit – nix da, beide Kreditkarten haben noch die alte Telefonnummer aus Franz. Polynesien für den Sicherheitscode.
Schnell, auf die Bankseite, Nummer ändern!! Erst brauchte ich vier Anläufe zum Einloggen (wahrscheinlich wegen Unterbrechungen in der Internetverbindung), dann brauche ich meinen Tan-Generator für einen weiteren Sicherheitsschritt, die Tan-Nummer wurde dreimal abgelehnt (keine Ahnung warum, funktioniert sonst immer) und dann war ich von meinem Konto ausgesperrt. AH! Ich soll doch einfach die Hotline in Österreich anrufen, verflucht unmöglich mit einer Simkarte aus Fidschi. AAH! Hier war’s noch Freitag, in Ö schon Samstag, somit wird bis Montag gar nix passieren. Dann kann ich den ganzen Tanz neu beginnen und die Wunschflüge sind sicher auch weg.

Wir gaben auf und kletterten (immer noch fluchend und schäumend) ins Cockpit. Ein Blick rundherum und uns wurde klar, dass der ganze Ärger nur ein kleiner Preis ist, den wir zahlen, für was wir hier haben. Blick über unseren Ankerplatz in der Bay of Islands, Vanua Balavu, Fidschi:

2022
23
Jun

Makogai

Letzte Woche hatten wir einen starken Südostwind und er kam (überraschenderweise für uns) mit konstantem Regen und grauem Wetter. Wir haben das schlechte Wetter hinter der kleinen Insel Makogai ausgesessen. Die Insel war früher eine Lepra-Station, bis 1969 wurden Patienten hier isoliert und einige der Gebäude sind an Land noch erhalten.
Jetzt gibt es eine Marinestation hier und wir waren gespannt, so einiges über Erhaltungsprogramme hier in Fidschi herauszufinden. Leider war der Besuch eine ziemliche Enttäuschung. Keine Schildkröte in den Schildkrötenbecken (angeblich ziehen sie kleine Schildkröten auf, wenn Einheimische Babies vorbeibringen, oder eher falls) und ein paar wenige, winzige Mördermuscheln in den vielen, riesigen Aufzuchtbechten. Wir fragten nach, was mit den Kleinen geschieht: sie gehen an Gemeinden und Hotels zur “Riffdekoration”. “Auch zum Essen?” “Naja, auch zum Essen”.
Es scheint, dass hier eine gute Idee, viel Aufwand und jede Menge Geld (alle Leute, die in der Siedlung leben sind irgendwie bei der Station angestellt) zu ganz wenig Resultaten führen.

2022
13
Jun

11 Jahre auf Pitufa

Diese Woche feiern wir unser 11. Cruising-Jubiläum. Unglaublich wie schnell die Zeit vergeht… 2011 setzten wir drei die Segel, mit wenig Erfahrung und großen Träumen. Viele davon sind wahr geworden, aber es warten immer noch jede Menge da draußen, hinterm Horizont :-)

2022
10
Jun

Segelreparaturen

Auf dem Törn schlug das Großsegel bei Leichtwind gegen die Saling und eine der Lattentaschen wurde komplett durchgescheuert. Mitten im Segel, unmöglich mit der Maschine zu nähen, weil wir das Segel nicht klein genug aufrollen können, um es in die Pfaff zu stopfen. Wir fabrizierten daher eine neue Lattentasche mit der Nähmaschine, mussten diese aber dann per Hand aufs Segel nähen: eine von uns auf Knien unterm Bimini, der andere draußen stehend mussten wir die Nadel herein und herausstechen, hin und her und hin und her und hin und her…
Nachdem wir schon dabei waren, nahmen wir auch den Segelsack (Lazybag) herunten, tauschten Klettverschlüsse aus, reparierten rundherum. Dann fanden wir natürlich noch mehr kleine Schadstellen am Segel, klebten, nähten und am Ende des dritten Tages sind wir völlig fertig, aber leider immer noch nicht fertig ;-)

2022
05
Jun

Fotos von unserem Törn nach Fidschi

Törn nach Fidschi

Im Mai 2022 segelten wir von Französisch Polynesien nach Fidschi: 1500 Seemeilen in 15 Tagen mit viel Leichtwindsegeln, einigen tollen Segeltagen und einer Front zwischendurch. Es war sportliches Segeln mit unzähligen Segelwechseln in leichten, ständig drehenden Winden, aber unterm Strich ein guter Törn.

(30 Fotos)

2022
02
Jun

Angekommen!!

Der Törn endete so wie er begann – mit drehenden Winden und vielen Manövern. An unserem langsamsten Segeltag schafften wir nur 78 Seemeilen, unser schnellstes Etmal war 150 Seemeilen :-)
Wir hatten viele Stunden mit nur 6 Knoten Wind und eine interessante Stunde mit 35 Knoten und Böen bis 43 Knoten, als eine Front über uns zog.
Gestern früh sind wir angekommen, bald kamen die Beamten vorbei und wir konnten nach einem Covid-Test sehr freundlich und unkompliziert einklarieren. Heute haben wir schon einen Spaziergang durch Vasusavu Stadt (oder eher Dorf) gemacht ;-)

2022
31
Mai

Blogeinträge aus dem großen Blau

Eine Freundin nach nachgefragt, wie wir von unterwegs posten können. Also. Wir haben kein Sat Phone, sondern wir schicken unseren Blog entry via Funkgerät und Paktormodem an eine Sailmail Station (toller Service für Cruiser). Diese Station sendet den Blog an unsere Homepage www.pitufa.at und von dort wird er dann auch automatisch an Facebook weitergeleitet.
Wir sind schon fast in Savusavu, noch 25 Seemeilen!

2022
30
Mai

Fast dort

Gestern sind wir in eine Flaute geraten, aber jetzt kommt die Brise zurück. Noch 120 Seemeilen.

2022
28
Mai

Wir haben die Datumslinie ueberquert…

..somit heuer kein 28.5. Der Geburtstag meiner Mom – sie mochte diesen Tag nicht, somit passt das sehr gut…
Noch 250 Seemeilen

2022
27
Mai

Dustom Sails

Wir haben unsere Segel vor 12 Jahren in Kroatien gekauft, das Groß ist seitdem immer oben und noch gut in Form – super Qualität made in Croatia! Auf diesem Törn hat sich bei flappenden Segeln in Leichtwind eine Latte durchgescheuert, somit wird das Segel Aufmerksamkeit brauchen sobald wir ankommen.
Noch 380 Seemeilen

2022
26
Mai

Unsere Hydrovane

Unser Windpilot Wayne Vaney ist ein toller Steuermann und hält Pitufa unermüdlich auf Kurs. So lange er eine Brise fühlt, so lange kann er steuern. Vielleicht nicht ganz so präzis wie ein elektrischer Autopilot, dafür ganz ohne Strom zu verbrauchen, reich mechanisch. Somit könnte er auch dann weitersteuern, wenn unsere Batterien kaputt gingen oder die Elektrik von einem Blitzschlag ausser Gefecht gesetzt würde…
Wir düsen immer noch mit 6 Knoten dahin und die Bedingungen sind ruhig genug, dass wir beide viel an unseren Laptops arbeiten können.
Noch 30 Seiten zu übersetzen und 520 Seemeilen zu segeln!

2022
25
Mai

Wir passieren Samoa

Heute segeln wir südlich von Samoa vorbei – Schade, dass wir nicht stehen bleiben können, aber die Grenzen sind immer noch geschlossen. Gestern haben wir ein paar Vögel gesehen (das Naturschutzgebiet Rose Island lag nördlich von uns) einige Tölpel und Petrels. Dann hat auch noch ein Fisch gebissen – der erste auf diesem Törn. Ein halb Meter Bonito kam uns genau recht, ein größerer Fisch wär bei den rauhen Bedingungen ohnehin schwierig gewesen.
Noch 670 Seemeilen!

2022
24
Mai

Rollen

Die Leute reagieren oft erstaunt, wenn wir sagen, dass wir lieber am Wind als vor dem Wind segeln. Pitufa segelt dann besser und liegt viel stabiler. Vor dem Wind nervt uns das ewige Rollen – obwohl wir uns mit einem halben Dutzend Polster in der Seekoje verkeilen, liegen wir doch nie ruhig. Egal wie sorgfältig wir die Kastln entscheppern, irgendeine Dose oder ein Becher reisst sich doch los und klopft um Hilfe.
Gravierender ist die Abnutzung am Material. Wenn immer die Segel schlagen, muss das Rig herhalten und gestern ist uns aufgefallen, dass einer der Latten am Großsegel sich schon durch die Tasche gescheuert hat.
Naja, wir düsen zumindest schnell dahin, immer über 6 Knoten.
Noch 818 Seemeilen

2022
23
Mai

Segeln und Home-Office

Wir düsen mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von über 6 Knoten dahin, in Wind zwischen 15 und 20 von OSO und immer noch ziemlich glatter See. Super Segelbedingungen!
Brot steht auf dem Herd, nachher waschen wir dann ein bissl Wäsche und dann gehts ab ins Home-Office. Christian arbeitet an der neuen Firmware für den Pitufino und ich übersetze.
Letzten Mai haben wir das Buch zu unserer Reise “Richtung Horizont” herausgegeben. Vor einer Weile hab ich mit einer Übersetzung ins Englische begonnen und die sollte noch auf diesem Törn fertig werden.
Noch 60 Seiten zu übersetzen und 960 Seemeilen zu segeln!

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