Wir liegen immer noch in der gleichen Bucht vor Anker und langsam wachsen sogar auf der Landleine schon Algen und Muscheln
, aber irgendwie faellt uns einfach kein Grund ein, warum wir einen Ankerplatz verlassen sollten, auf dem Schildkroeten ums Boot paddeln, Seevoegel 5 Meter vom Boot Fische fangen, die Fischer den frischen Fang des Tages anbieten, noch immer Wanderpfade darauf warten, erkundet zu werden, etc.
Hier koennt ihr selbst sehen, warum es uns so gut gefaellt!
2011
19
Dec
Fotogalerie von Brava
2011
12
Dec
Kapverden: Eine neue Fotogalerie
Wir haben eine weitere Fotogalerie von den Kapverden hinzugefuegt. Diese zeigt die Inseln Santa Luzia, Sao Vicente und Santo Antao. Photos vonf Brava kommen bald.
Cabo Verde: Sao Vicente und Santo Antao
Wir sind von Tarrafal, Sao Nicolao nach Mindelo, Sao Vicente ueber Santa Luzia gesegelt. Santo Antao besuchten wir mit einer Faehre. November 2011.
(25 Fotos)
2011
06
Dec
Brava, ein Paradies fuer Wanderer
Auf der Karte ist Brava eine winzige Insel. Wenn man aber die Berge hinaufwandert, erscheint es ploetzlich hoeher als breit
Gestern sind wir durchs Tal von Faja d’Agua ins bergige Landesinnere gewandert. Es gibt keine speziell angelegten Wanderwege, sondern man verwendet die teilweise gepflasterten Fuss-/Eselpfade zwischen den Doerfern. Deshalb ist es ganz normal, dass man mitten im Nirgendwo Kindern auf dem Schulweg, Hausfrauen mit Einkaufskorb auf dem Kopf oder bananenbeladenen Eselchen begegnet. Der Pfad fuehrt steil hinauf in die Berge, manchmal direkt durch Bauernhaeuser hindurch, der Blick hinunter auf die schroffe Kueste immer wieder spektakulaer. Nach 4 Stunden erreichten wir die Hauptstadt von Brava, Vila Nova Sintra, mit seinen einheitlich im portugiesischen Kolonialstil gehaltenen Haeusern und fruchtbaren Gaerten. Sogar die Hauptstadt ist ein grosses Dorf in dem jeder jeden kennt und wo sich die Nachricht von auslaendischen Besuchern binnen Minuten verbreitet. Die Einheimischen sind sehr freundlich, gespraechig, dabei aber ueberhaupt nicht aufdringlich. Wir gesellten uns zu den Leuten am Markt und warteten mit ihnen auf ein Aluguer, das uns ueber die kurvige Kuestenstrasse zurueck nach Faja brachte.
2011
04
Dec
Fauler Sonntag…
Heute haben wir uns einen faulen Tag zuhause gegoennt, das klare Wasser beim Schnorcheln genossen (besonders nach Mindelos Porto Grande…) und uns an der sommerlichen Hitze erfreut. Letzte Woche haben wir uns ja schon ueber die frostigen Temperaturen beschwert (frostig im Sinne von Weste am Abend
2011
03
Dec
Faja de Agua, Ilha Brava
Wir sind gestern nach einer wie ueblich rauhen Ueberfahrt auf der abgelegensten Insel der Kapverden angekommen. Wir haben anderthalb Tage hierher gebraucht und wurden bei 25 Knoten Wind von der Seite (anstatt der erwarteten 15 Knoten von achtern) ordentlich durchgeschuettelt. Die kleine Insel Brava liegt im Westen der suedlichen Inselkette und bekommt die wenigsten Besucher. Derzeit ankern wir als einzige Jacht in der von spektakulaeren, von steilen Klippen umrahmenten Bucht. In der Nordostecke kann man das Dingi neben den Fischerbooten eines kleinen Dorfs anlanden. Als wir an Land gingen, um eine Landleine zu fixieren waren einige Fischer gerade dabei einen riesigen Thunfisch zu zerlegen. Wir haben spontan gleich ein Kilo davon gekauft und an Bord superfrisches Sushi zubereitet – Leeloo hat ihres ohne Reis gegessen
2011
02
Dec
Article on Ustica in Ocean7 magazine

Birgit Hackl, Christian Feldbauer: Ustica — Smaragd im Tyrrhenischen Meer, OCEAN7 06 2011. Read article (in German only)
2011
30
Nov
Santo Antao
Gestern haben wir die Faehre ueber den schmalen Kanal zur Nachbarinsel Santo Antao genommen, eine der groessten und fruchtbarsten Inseln der Kapverden. Gleich wenn man von der Faehre herunterkommt, stuerzen sich die Tourguides wie Geier auf die Touristen, aber wir wehrten sie ab und nahmen einfach ein Aluguer in die Berge. Wir wanderten durch einen fruchtbaren Krater mit alten Steinhaeusern, Feldern und hohen Baeumen (die ersten Pinien seit langem, ein lustiger Anblick neben Bananenstauden und Zuckerrohr), Weideland und einer alpinen Atmosphaere. Der Pfad fuehrte weiter zum Rand des Kraters, es war heiss und sonnig und wir waren echt ueberrascht, als wir endlich oben ankamen und ploetzlich auf einen steilen, gepflasterten Weg hinunterschauten, der in Serpentinen eine fast vertikale Felswand hinunterfuehrte und in einer kalten, wirbelnden Wolkendecke verschwand. Nach einer halbstuendigen Wanderung rissen die Wolken auf und gaben den Blick auf das fruchtbare Paul Tal frei – immer noch einige hundert Meter unterhalb.
Im Tal nahmen wir einen weiteren Aluguer (diese Minibusse oder Pickups kommen an jeden noch so abgelegenen Ort, man muss sich halt auf eine entsprechend lange Wartezeit einstellen, weil es keine Fahrplaene gibt) hinunter nach Paul, weiter an die Nordkueste nach Ribeira Grande und auf der Kuestenstrasse wieder retour. Auf diese Art bekamen wir in nur einem Tag einen recht guten Eindruck von dieser spektakulaeren Insel mit ihren steilen Canyons und schroffen Gebirgsketten und das alles fuer wenig Geld (pro Person 7 Euros fuer die Busse…).
2011
28
Nov
Reparaturen erledigt
Nach 3 Tagen fieberhafter Arbeit in der Marina ist Pitufa blitzbland und salzfrei, hat neue untere Wanten bekommen, der Autopilot funktioniert wieder, die Tanks sind voll, die Futtervorraete aufgefuellt, etc. und wir wollen noch ein paar mehr Tage vor Anker in Mindelo bleiben.
Die Stadt gefaellt uns aber gut, die Strassenverkaeufer und der mercado municipal bieten das beste Gemuese seit den Kanaren, der Fischmarkt hat eine Riesenauswahl zu kleinen Preisen (wir haben ein Kilo Thunfisch um 3 Euro gekauft) und am Wochenende gibt es in vielen Bars live Musik.
Unter den Yachties herrscht eine generelle Aufbruchsstimmung vor dem Sprung ueber den grossen Teich und wir verabschieden uns jeden Tag von unseren Freunden mit einem “Bis bald, wir sehen uns auf der anderen Seite!”. Wir sind aber noch nicht in Eile, weil wir uns in die Inseln verliebt haben und es noch so viel zu entdecken gibt.
2011
23
Nov
Mindelo, Sao Vicente
Wir sind am Samstag in Mindelo, einer der groesseren Staedte der Kapverden angekommen. Nach ein paar Tagen vor Anker in der Bucht sind wir gestern in die Marina gefahren, weil wir an unserem stehenden Rigg Reparaturen vornehmen muessen (wir haben an einer der unteren Wanten einen gebrochenen Draht entdeckt). Mindelo hat einen schlechten Ruf bezueglich Kriminalitaet, etc., aber auf den ersten Blick sieht es nach einer netten Stadt aus – wir verlassen uns immer gern auf unser eigenes Urteil, anstatt uns von Geruechten abschrecken zu lassen
2011
18
Nov
Santa Luzia
Es ist wirklich ein Glueck, dass jede der Inseln der Kapverden eine einzigartige Schoenheit besitzt, sonst waeren sie die rauhen Passagen dazwischen nicht wert
Der heutige, unruhige Ritt mit Dueseneffekten bis 35 Knoten NW von Sao Nicolao hat uns zur unbewohnten, schroffen Insel Santa Luzia gefuehrt, deren Haenge an die Szenerie in Herr der Ringe erinnert. Nur ein weiteres Boot teilt die malerische, aber boeige Ankerbucht mit Pitufa.
2011
15
Nov
Neue Fotos!!!
Wir haben endlich einen WiFi spot gefunden, wo wir die laengst ueberfaelligen Fotos von den Kanarischen Inseln und den Kapverden hochladen koennen. Allerdings dauert das Hochladen hier eeeeeeeeewig… Viel Spass beim Schauen!
2011
15
Nov
Zwei Tage fuer Wartungsarbeiten
Bei all den Landausfluegen und Wanderungen in der letzten Woche haben wir unsere Pitufa ein bissl vernachlaessigt.
In den letzten 2 Tagen haben wir aber nun die ruhige Ankerbucht in Tarrafal fuer einige Wartungsarbeiten und Reparaturen genutzt. Der Motor von der Autopilot-Hydraulik funktioniert nun hoffentlich wieder, der Wasserstand in den Batterien passt und anstatt der alten Plastikumfassung in der immer Wasser stehenblieb hat unsere Kuechenarmatur nun eine schicke, erhoehte Holzumrahmung – damit sollte sich auch das Schimmelproblem erledigt haben.
Sobald wir hier im Jugendzentrum mit einigen uralten Computern unsere E-Mails und Blogeintraege fertig haben (WiFi gibt’s hier keins…), schauen wir noch schnell in den Minimarket zum Brot kaufen. Die Auswahl beschraenkt sich auf ein paar Gemuese-Konservendosen, und Basislebensmittel wie Mehl, Salz, Zucker – alles in unbeschrifteten Plastiksackerln, da heisst’s aufpassen ![]()
Auf dem Gemuesemarkt in Ribeira Brava haben wir letzte Woche einen 6 kg Kuerbis erstanden, somit gab’s vorgestern Kuerbis-Curry, gestern panierte Kuerbisschnitzerl und heute wahrscheinlich Kuerbissuppe. Man muss halt kreativ
sein
2011
15
Nov
Kapverden: Fotos von Sao Nicolao
Cabo Verde: Sao Nicolao
Das unverfaelschte und touristenfreie Sao Nicolao verzauberte uns mit seinen schroffen Bergen, ueppigen Taelern und freundlichen Leuten. November 2011.
(50 Fotos)
2011
15
Nov
Kapverden: Fotos von Sal und Boa Vista
Cabo Verde: Sal und Boa Vista
Unsere ersten zwei Stationen auf den Kapverden waren die beiden trockenen Inseln der Nordkette. Oktober 2011.
(23 Fotos)
2011
15
Nov
Fotos von den Kanaren
Islas Canarias
Im September 2011 statteten wir den Kanaren nur einen Kurzbesuch ab. Wir ankerten auf La Graciosa, Lanzarote, Fuerte Ventura und Isla de Lobos und stoppten dann noch kurz in der Marina in Las Palmas auf Gran Canaria.
(16 Fotos)




