deen

2011
17
Oct

Ilha do Sal

Die kleine Insel ist trocken und fast vegetationsfrei (wie einige der kanarischen Inseln) und wirkt nicht sehr einladend. Aber im Gegensatz zu den Kanaren ist es hier heiss und man trifft fast keine Touristen. Wir ankern in der Bucht vor dem Dorf Palmeira, das von See aus auch nicht viel hermacht, aber die kleinen Haeuser sind bunt gestrichen, die gepflasterten Strassen sauber und in den Gaerten und Innenhoefen wachsen Palmen und bunte Blumen. Die Einheimischen sind freundlich, aber nicht aufdringlich. Wir haben einige kleine Bars gefunden und die Yachties treffen sich jeden Tag gegen 6 auf ein paar Bier, tratschen, geben Infos weiter und lassen es sich gut gehen. Der Grossteil der Boote kommt aus Frankreich, aber auch ein paar Briten haben sich hierher verirrt, und unglaublich aber wahr, unser Nachbarboot ist ein hollaendisches 150 Tonnen Minenraeumboot aus den 60ern, umgebaut in einen Cruiser (www.van-straelen.nl). Die meisten sind scheinbar laenger haengengeblieben als urs pruenglich geplant und wir haben das Gefuehl, dass es uns aehnlich gehen koennte. Wir wollen die Inseln nun auch genauer erkunden. Der Lebensrythmus ist hier sehr relaxt, alle haben Zeit (wenn der Polizist meint, dass vielleicht in 20 Minuten jemand vom Flughafen zum Einklarieren kommt, kann das heissen, der kommt morgen oder uebermorgen) und wir schliessen uns der allgemeinen Entschleunigung an. Es gefaellt uns hier :-)

2011
12
Oct

Kap Verden, Sal

Wir sind heute frueh am Morgen in Sal, einem kleinen Hafen auf den Kap Verden, angekommen. Wir sind muede, aber happy :-)

2011
11
Oct

Naechtlicher Besucher

Wir haben die letzte Nacht in einer Flaute driftend auf dem offenen Meer verbracht (als Alternative zum Motoren…) und suchten nur alle 20 Minuten den mondhellen Horizont nach Frachtern ab. Wir sahen keine Schiffe, aber um 6 Uhr platschte etwas Grosses etwa 50 Meter von Pitufa entfernt im Wasser. Als erstes waren wir nicht sicher was es war, aber Blasgeraeusche und ein starker Fischgeruch identifizierten unseren Besucher bald als Wal. Er blieb ein wenig, inspizierte Pitufa neugierig und kam bis auf etwa 20 Meter heran. Wir waren sehr beeindruckt, aber auch ein bisschen nervoes. Letztendlich verschwand er mit einem maechtigen Platsch seiner Schwanzflosse. Leeloo hatte auch eine lustige Nacht, weil ein kleiner Vogel das schwimmende Heim unseres Raubtiers mit einem sicheren Rastplatz verwechselte…

2011
10
Oct

Herausfordernde Ueberfahrt

Die Ueberfahrt bisher war ganz schoen anstrengend. Erst Flaute, dann Gegenwind, dann zu viel Wind (aber wenigstens aus der richtigen Richtung), und jetzt wieder Flaute. Zumindest konnten wir heute Thermounterwaesche und Tee gegen Badehose und kaltes Bier tauschen.

2011
09
Oct

Weniger Wind

Weniger Wind und Wellen und das Leben an Bord ist wieder gemuetlicher. Die letzten 2 Tage waren ziemlich elend (man stelle sich vor, in einem Waeschetrockner zu wohnen…).

2011
08
Oct

Fortschritte

Letzte Nacht war etwas rauh, aber wir kommen gut voran.

2011
07
Oct

Positionsmeldung

Duesen superschnell suedwaerts.

2011
06
Oct

Richtung Kapverden

Wir haben Las Palmas Dienstag Abend Richtung Kap Verden verlassen. Anstatt des erwarteten konstanten Nordostwinds, der hier eigentlich vorherrschen soll, haben wir wechselnde Winde aus verschiedenen Richtungen vorgefunden – das heisst viele schweisstreibende Manoever (da spart man sich das Fitness Center…). Heute Morgen ist der Nordoster endlich zurueckgekommen und bleibt uns hoffentlich eine Weile erhalten!

2011
02
Oct

Las Palmas de Gran Canaria

Wir sind nun schon seit Donnerstag in der Marina von Las Palmas. Eigentlich vermeiden wir Marinas ja tunlichst, aber vor unserem “Absprung” Richtung Kap Verden wollten wir noch einmal richtig einkaufen gehen, am Boot einiges werkeln, die Tanks auffuellen, etc. Erst waren wir besorgt, ob laute Arbeiten am Boot wohl gern gesehen werden, aber nachdem rundherum Heimwerker basteln, sind wir ausnahmsweise einmal nicht die einzigen, die mit Flex und Co die Geraeuschkulisse erweitern. Viele der Jachten hier bereiten sich auf eine Atlantik-Ueberquerung vor und so ist es auch fuer’s Supermarktpersonal die normalste Sache der Welt, wenn man 2 Einkaufswagerl voll Proviant in den Hafen geliefert haben moechte…
Wir wollten ausserdem die Chance nutzen, ein letztes Mal “Stadtluft zu schnuppern” und ein bisschen durch die Altstadt von Las Palmas bummeln, aber irgendwie sind wir bis jetzt noch nicht dazu gekommen. Es gibt einfach zu viele Projekte am Boot, die noch fertig werden muessen (weitere Solarpanele, Sicherheitsvorkehrungen an Luken und Niedergang, eine Uebersetzung, Waesche waschen, etc.). Aber heute Abend wollen wir uns losreissen, die Sehenswuerdigkeiten und auch ein paar Tapas-Bars besichtigen ;-)

2011
29
Sep

Morro Jable

Am Weg nach Gran Canaria haben wir in der Bucht neben der Marina von Morro Jable einen ungeplanten Stopp gemacht, weil das Wetter komisch aussah: Boeiger Wind (bis 30 Knoten) aus verschiedensten Richtungen, eine schwarze Wolke voraus – wir haben uns deshalb fuer eine ruhige Nacht vor Anker entschieden, anstatt uns mit solchen Widrigkeiten im Dunkeln herumzuschlagen.

2011
24
Sep

Puerto Rosario

Die Hauptstadt von Fuerteventura ist ueberraschend ruhig und untouristisch. Es gibt aber einige nette Geschaefte und Restaurants und unser Ankerplatz vor dem Faehrhafen ist nicht der huebscheste, aber sehr geschuetzt und rollfrei.

2011
21
Sep

Isla de Lobos

Wir verbringen ein paar Tage vor Anker in einer Bucht vor einer kleinen Wuesteninsel mit meiner Mom, die grade auf Besuch ist. Das Wasser ist kristallklar, tuerkis und sehr einladend – wir pfeifen also auf den kalten Wind und gehen trotzdem schwimmen. Nachher trinken wir einfach einen heissen Tee ;-)

2011
19
Sep

Cruiser in Arrecife

In der Bucht vor dem alten Hafen von Arrecife haben wir einige Cruiser getroffen, die schon ein bissl laenger dabei sind als wir (einige 3 Jahre, andere 30…). Die Atmosphaere ist echt nett, man besucht sich gegenseitig auf den Booten und jeder gibt weiter was er/sie an Info, Buechern, etc. hat (danke Petra und Andi auf Bona Fide) und wir sind sogar zu einem Ausflug mit dem Auto zum oertlichen Supermarkt eingeladen worden – das schaetzt man so richtig, wenn man den Bunkereinkauf nicht schleppen muss, sondern ans Dinghy geliefert bekommt :-) (danke Uwe und Eva auf Quinuituq)!
Wir freuen uns schon darauf, an unseren naechsten Destinationen noch mehr so nette Leute kennenzulernen!

2011
16
Sep

Arrecife, Lanzarote

Nach einer Woche Ausspannen auf der Wuesteninsel La Graciosa sind wir jetzt zurueck in der “Zivilisation” und muessen gleich e-mails checken, eine Waescherei und einen Supermarkt ausfindig machen. Arrecife sieht nett aus, am Abend wollen wir ein bisschen herumbummeln!

2011
11
Sep

La Graciosa

Wir sind jetzt seit 2 Tagen in einer Bucht an der Suedseite von La Graciosa. Obwohl die Kanarischen Inseln fuer jeden Pauschaltouristen innerhalb weniger Stunden fuer wenig Geld erreichbar sind, empfanden wir bei unserem ersten Atlantik-Landfall doch einen gewissen “Entdeckerstolz” als die Silhouetten der Inseln aus dem Dunst auftauchten. Die in Schwarz-, Braun- und Rottoenen leuchtenden, fast vegetationslosen Berge auf La Graciosa und dem gleich gegenueberliegenden Lanzarote erwecken ausserdem den Eindruck, dass wir bis zum Mars gesegelt sind. Das Wetter ist recht kuehl und es weht staendig ein kuehler Nordwind, der dunkle Wolken mit sich bringt. Trotzdem sind wir gestern schwimmen gegangen. Das erste Mal seit Sardinien vor ueber einem Monat (!), in der Zwischenzeit bot sich nie die Gelegenheit. (In der Marina in Melilla war das Wasser zu schmutzig, in Gibraltar zu kalt und bei den Ueberfahrten war die See zu rauh.)

Gestern war ein 3D Tag, das steht fuer domestic duty day und klingt viel motivierender als “Putztag”. Jetzt ist das Boot wieder so richtig sauber. Am Abend haben wir dann mit Leeloo einen Landausflug gemacht. Die Umstaende waren ideal: ein flacher Sandstrand zum sanften Anlanden mit dem Dinghi, die Badegaeste waren schon alle weg und der fast volle Mond erleuchtete den Ausflug. Leeloo mag unser Schlauchboot. Wenn es auf Deck festgezurrt ist, klettert sie gerne darunter und sobald es hinter dem Heck im Wasser treibt, beobachtet sie es oft stundenlang. Gestern wollte sie Christian schon alleine ins Schlauchboot nachhoppsen. Weil Pitufas Heck aber sehr hoch ist (ca. 1,70m), haben wir sie doch erst ins Katzengeschirr gezwaengt und runtergehoben. Bei der Fahrt stand sie als Galionsfigur am Bug und war an allem sehr interessiert. Nachdem wir das Dinghi hoch auf den Strand gezogen hatten, warteten wir ab, bis sie den Mut fand, alleine aus dem Schlauchboot zu huepfen und dann erkundete sie (vorsichtshalber mit Leine) den Sand und die stacheligen Buesche und dann wanderten wir mit ihr ein Stueckchen landeinwaerts.

Nach einer halben Stunde wollte sie von sich aus aber wieder heim, hoppste brav ins Schlauchboot, maunzte aufgeregt, sobald wir uns Pitufa naeherten. Beim Anlegen waere sie uns dann aber fast ins Wasser gefallen, weil sie unbedingt alleine ueber die Badeleiter hochklettern wollte — bei den grossen Stufenabstaenden, dem hohen Heck und dem zusaetzlich ueber die Reling gespannten Netz ein viel zu gefaehrliches Unterfangen. Ich hob die protestierende Katze also hoch und half ihr beim Aufstieg.

Wieder zu Hause kam dann der unangenehme Teil des Landausflugs: Pfoten und Fell laesst sie sich nur unter Protestschreien mit einem nassen Fetzen entsalzen ;-)

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