Wir segln wieder westwaerts, ob der naechste Stopp in Gibraltar, Ceuta oder auf den Kanaren sein wird, lassen wir den Wind entscheiden.
2011
29
Aug
2011
24
Aug
Amateurfunk auf Pitufa
Dieser Eintrag ist zur Zeit nur auf Englisch vorhanden. Hier der Originaleintrag:
On Pitufa we have a ham radio station that consists of
- a Yaesu FT-857 transceiver,
- an SCT PTC-II USB pactor modem with pactor 3 license,
- a CG 3000 automatic antenna tuner,
- and a 13m-long isolated segment of the back stay as antenna.
The CG 3000 tuner is mounted on deck underneath the radar arch in a separate watertight box (see picture below).
So it is placed next to the back stay keeping the feed line as short as possible.
Pitufa’s aluminium hull is isolated from the DC ground, so a series of capacitors is connected between the tuner’s ground terminal and the ground wire. The ground wire is simply connected to the stainless steel radar arch.
We use AirMail3 and the Winlink network to send and receive emails and to get weather forecasts in form of grib files. It works great even far out there on the blue disc. It offers services like position reports (for Pitufa’s position, see here) and integration with services from Saildocs.com. To sign up a Winlink account you need to have a ham license. See www.winlink.org for more information. My email address is OE6CHF at winlink.org, but note that due to the limited bandwidth only short messages (no attachments!) are appreciated.
We are Linux users. On our computers, Airmail is executed using wine and it doesn’t show any problems yet. For viewing grib files, we can recommend zyGrib.
Though we haven’t got the hang of it yet, we are definitely looking forward to joining some cruiser’s ham nets.
Christian — OE6CHF
2011
21
Aug
Faszinierendes Melilla
Melilla ist eine sehr alte Stadt, die auf die Phoenizier und Punier zurueckgeht. Seit 1497 gehoert sie zu Spanien, obwohl die benachbarten Voelker immer wieder vergeblich versucht haben, sie einzunehmen.
Heute ist Melilla ein Schmelztiegel verschiedenster Kulturen: Spanier, Berber, Juden, Hindus, Afrikanische Immigranten, etc. Das zeigt sich in den bunten traditionellen Trachten, den Geschaeften und der Kueche. Die Preise sind niedrig, somit haben wir bei den verschiedenen Tapas schon ordentlich zugeschlagen. Nachdem wir erst wenige Tage hier sind, taeuschen wir uns vielleicht, aber es scheint, dass die Menschen hier sehr tolerant und freundlich sind und die Kulturen friedlich zusammenleben.
Das alte Zentrum von Melilla wird von einer Festung dominiert. Es gibt viele Museen, alte Kloester, etc. und alle Sehenswuerdigkeiten sind gratis zugaenglich! Die Neustadt ist einheitlich im Jugendstil gehalten, auch sehr huebsch.
Im Moment sieht es aus, als ob uns starke Westwinde noch ein paar Tage an der Weiterfahrt hindern werden, aber an einem so netten Ort festgehalten zu werden, ist eigentlich ein Gluecksfall fuer uns
2011
18
Aug
In Melilla angekommen
Bei unserer Abfahrt von Cagliari (Sardinien) waren wir noch nicht sicher, wo unser naechste Stopp sein wuerde. Die Balearischen Inseln oder das spanische Festland standen zur Auswahl. Wir hatten nicht einmal ordentlich Proviant gebunkert, weil wir einen Mistral abwarten mussten, der mit 40 Knoten ueber die Bucht von Cagliari fegte. Wir hatten dem Dinghi naemlich schon die Luft ausgelassen und es auf Deck festgebunden und wollten es nicht noch einmal fuer einen Einkaufstrip aktivieren. Wir fuhren also am Mittwoch den 10. August ohne Vorrat an Frischgemuese, Obst oder Brot los (nach unserem Bunkerkauf in Dubrovnik sind allerdings die Kastln so voll, dass uns das nicht von kulinarischen Hochfluegen abhielt
)
An den ersten drei Tagen war der Wind gewohnt variabel, sehr leicht, oder gar nicht existent. Nicht einmal der Blister konnte uns weiterhelfen, also lief der Motor sehr viel. Am Freitag setzte allerdings ein konstanter Ostwind ein – ideal fuer uns. So konnten wir vor dem Wind gut Meter machen, Gross und Genua auf beiden Seiten ausgebaumt unter einem “Schmetterling” segeln. Nach den vielen Flauten wollten wir uns die Gelegenheit auf guten Wind keinesfalls entgehen lassen, ausserdem reizten uns nach dem super-touristischen Sardinien weitere Touristenhochburgen (Mallorca oder Suedspanien) wenig. Also duesten wir non-stop weiter Richtung Gibraltar. Nachdem wir entdeckten, dass die spanische Exklave Melilla am Weg lag, entschieden wir uns kurz entschlossen Afrika anzulaufen. Heute sind wir nach 8 Tagen und 670 nm in Melilla angekommen.
Wir sind froh, dass wir uns nach den Nachtwachen ein wenig ausrasten koennen, nur Leeloo findet Marinas mit vielen fremden Leuten und Geraeuschen ganz eindeutig bloed. Ihr gefallen Ueberfahrten besser, wenn bis zum Horizont keine boesen fremden Menschen in Sicht sind. Sie hat sich mittlerweile wieder super eingelebt, ihre Seebeinchen gefunden und ist auch bei hohem Seegang furchtlos unterwegs.
Wie schon so oft, wenn wir den Wind ueber Reiseziele entscheiden lassen, haben wir mit Melilla scheinbar einen Glueckstreffer gelandet. Unsere erste Marina seit Pula ist superbillig (6 Euro pro Tag – auf den Liparischen Inseln kostet ein Marinatag 140 Euro…) und eine interessante Stadt, die wir heute Abend und die naechsten Tage erkunden werden. Wenn’s weitergeht, entscheidet auch diesmal der Wind
2011
16
Aug
So ein Scheisstag…
…nicht vom Seglerischen her (wir kommen gut voran), aber ein verstopftes Klo kann einem gruendlich den Tag versauen!
2011
14
Aug
Westwaerts
Im Mittelmeer bekommt man entweder keinen Wind oder gleich zuviel davon. Im Moment blaest es ziemlich, aber Pitufa stampft brav Richtung Westen.
2011
13
Aug
Positionsbericht
Endlich haben wir guenstige Ostwinde und wir kommen gut voran.
2011
12
Aug
Durchs Mittelmeer
Nachdem wir einige Tage lang einen NW-Sturm vor Anker in Cagliary aussitzen mussten, verliessen wir Sardinien am Mittwoch mit einem vielversprechenden Wetterbericht, doch wie schon so oft liess uns der Wind in einer hohen Duenung stehen. Also motorten wir den ganzen Donnerstag (nerviger Dauerlaerm!). Jetzt treiben wir 60 sm noerdlich der algerischen Kueste und warten auf die vorhergesagte Ost-Brise, die uns westwaerts tragen soll. Das Ziel ist noch nicht fix, eventuell Almeria an der spanischen Kueste oder Melilla, eine spanische Enklave an der marokkanischen Kueste.
2011
06
Aug
Cagliari
Sardinien ist gut fuer Tagesetappen. Heute sind wir in Cagliari stehen geblieben. Haben gerade das Internet von irgendeiner Wohnung angezapft, waehrend wir drauf warten, dass die Waesche in der Muenzwaescherei fertig wird… Morgen wollen wir uns die Stadt anschauen.
2011
06
Aug
New Photo Galleries
We’ve just uploaded new photos: a mini gallery with photos from Dubrovnik and the passage to Sicily and a larger one from Sicily.
2011
06
Aug
Mini photo gallery
Suedliche Adria
Unsere letzten Tage in Kroatien und die Fahrt durch die Otranto-Strasse mit Ziel Sizilien
(10 Fotos)
2011
04
Aug
Ueberfahrt nach Sardinien
Heute sind wir nach 175 Seemeilen und 3 Tagen an der Suedspitze Sardiniens angekommen. Die Ueberfahrt ist recht gut verlaufen, doch es ist schraeg, wie die Emotionen der Crew direkt an die Bewegungen Pitufas gekoppelt sind. Pitufa torkelt bei abnehmendem Wind durch immer noch hoch stehende See: Crew frustriert – wieso tun wir uns das eigentlich an? Pitufa steht regungslos in der Flaute: Crew gelangweilt – so kommen wir nie durch’s Mittelmeer. Pitufa kraengt in boeigem Wind, der noch dazu staendig dreht, rundherum Wetterleuchten: Crew verunsichert – wie wird’s uns erst auf dem Atlantik gehen? Pitufa zieht bei Halbwind mit 5 Knoten wie auf Schienen ueber’s Meer: Crew im Hochgenuss – Segeln ist das Schoenste, haben wir je daran gezweifelt?
Gestern haben wir unsere ersten “Begleitfische” entdeckt. Erst 2 dann 5 unbekannte Fischobjekte (Wikipedia konnte uns auch nicht wirklich weiterhelfen – irgendwas zwischen Thunfisch und Makrele. Ca. 40 cm lang, recht hoch, gelbe Rueckenflossen und dunkle Querstreifen.) schwammen mit Pitufa mit, knabberten die gelbe Sicherheitsleine des Windfahnenruders an und spielten mit einander. Unsere begeisterte Reaktion “Mah, sind die lieb! Schau die suessen Streiferln am Bauchi!” erklaert, warum wir uns immer noch keine Angelausruestung zugelegt haben. Naja, frueher oder spaeter muessen wir wohl beim Anblick solcher Fischlis Mordlust entwickeln
Jetzt ankern wir in einer Bucht mit Marina und viel Tourismus. Am Sandstrand liegen die Leute wie Sardinien
2011
01
Aug
Urlaub auf Ustica
Wir haben uns auf der suessen, kleinen Insel Ustica ein paar Urlaubstage genehmigt. Die Insel ist wirklich einen Besuch wert! Superschoene Kueste, saftig gruene Vegetation, freundliche Leute, relaxte Atmosphaere. Wir haben ein paar Tauchgaenge gemacht, sind wandern gegangen und haben den Aufenthalt so richtig genossen. Bilder folgen bald, morgen geht’s weiter nach Sardinien.
2011
29
Jul
Ustica
Vor Anker in Vulcano’s Porto di Levante, wo wir uns vor boeigen Westwinden versteckten (bis 35 Knoten), trafen wir Aylin and Goeran unterwegs auf Cantana 3, einer Hallberg Rassy 35 unter Schwedischer Flagge (www.cantana3.com). Die zwei sind die ersten “echten” Cruiser, denen wir seit unserer Abfahrt von Pula begegnet sind. Goeran hat in den 90ern eine 6 Jahre dauernde Weltumsegelung abgeschlossen und derzeit erkunden die zwei Italien. Fuer uns war es sehr interessant, von ihren Erfahrungen auf der ganzen Welt zu hoeren.
Am Dienstag verliessen wir Vulcano um 11 Uhr am Vormittag mit einer westlichen Brise, die uns ueber die noch vom vorhergehenden Starkwind stehende Duenung gleiten liess. Leider funktionierte das nur 15 nm, dann flaute die Brise ab und liess uns ohne Segeldruck zurueck. Pitufa torkelte durch die Wellenberge und das Schaukeln wurde so unertraeglich, dass wir letztendlich den Motor starteten und 10 Stunden nach Cefalu auf Sizilien motorten. Unter Motor wurden Pitufas Bewegungen wieder etwas ruhiger, aber leider droehnt der Motor unter Deck so laut, dass die Freiwache erst wieder keinen Schlaf findet… Nach unserer Ankunft in der geschuetzten Ankerbucht von Cefalu holten wir also ein wenig Schlaf nach.
Diese Bucht ist von allen Seiten ausser Osten gut geschuetzt, aber natuerlich drehte der Wind am Vormittag auf Ost und als wir aufwachten, standen schon Wellen mit Schaumkronen im Ankerfeld. Also wieder nix mit Einkaufen und Sightseeing. Wir hoben schnell den Anker und machten uns enttaeuscht auf den Weg Richtung Ustica.
Die 60 Meilen Ueberfahrt nach Ustica, einer Insel 30 Meilen noerdlich von Palermo, war relativ leicht. Abgesehen von 2 Stunden rollender Flaute in der Nacht, hatten wir gute Winde. Erst von Ost, drehend auf Sued. Dann von Norden und am Ende wieder aus Osten (der Wind dreht hier echt staendig, man kann nie planen und muss andauernd Segel trimmen). Wir kamen am Morgen in Ustica an und machten an einer Boje nahe am Ufer fest – keine einfache Aktion im konfusen Schwell vor der Insel.
Jetzt hoffen wir auf ein paar ruhige Tage, um ein wenig zu tauchen und die Insel zu erkunden – falls der Wind es zulaesst. Es gibt naemlich kaum geschuetzte Ankerplaetze um die Insel. Wenige Meter vom Ufer entfernt ist es noch 50 Meter tief und die einzige Moeglichkeit hier zu bleiben, ist an einer Boje an der windabgewandten Seite der Insel festzumachen (was bei den drehenden Winden einer Lotterie gleicht).
2011
29
Jul
Immer noch auf Vulcano
Der Wind blaest seit einigen Tagen mit 20-30 Knoten aus West (wo wir hinwollen), deshalb bleiben wir laenger als geplant auf Vulcano.




