deen

2013
19
Dec

Zuckerodyssee

Der vorweihnachtliche Einkaufsrausch hatsogar die abgelegenen Gambier Inseln erreicht – jeder deckt sich mit Back- und Schweinesektzutaten ein. Die Geschaefte hatten das ganze letzte Monat keinen Zucker, als das letzte Versorgungsschiff ankam, war der Zucker binnen 2(!) Stunden ausverkauft. Gestern ist das naechste angekommen und wir begannen sofort, bei den Shops nachzufragen, wurden 3 Mal wieder weggeschickt (noch nicht ausgepackt), aber beim 4. Besuch waren wir erfolgreich. Jetzt koennen wir endlich Vanillekipferl backen!
Voll proviantiert segeln wir heute zu einem kleinwinzigen Motu am Aussenriff zum Schnorcheln und Ausspannen :-)

2013
15
Dec

Gast auf Pitufa

Birgit flog Anfang Dezember nach Tahiti, um ihre Mom vom Flughafen abzuholen und um bei der Gelegenheit gleich Einkaeufe zu erledigen (sie kaufte jede Menge Sachen beim grossen Carrefour Supermarkt in Papeete und verschickte sie als Paket mit einem Versorgungsschiff, das naechste Woche hier ankommen wird). Nach einer ganzen Woche im heissen, schwuelen, stressigen Papeete war es einfach nur toll, endlich wieder auf den idyllischen Gambier bei Pitufa anzukommen. Home sweet home! Christian verbrachte die Woche allein hauptsaechlich vor dem Computer – jetzt funktioniert die Google map auf unserer website wieder – das freute auch Leeloo, die hatte ihn die ganze Zeit nur fuer sich allein ;-) Jetzt zeigen wir Birgit’s Mom unsere Lieblingsplaetze im Archipel – natuerlich haben wir mit Taravai begonnen :-)

2013
03
Dec

Shadowmail für Winlink und Satphone Users

Dieser Eintrag ist zur Zeit nur auf Englisch vorhanden. Hier der Originaleintrag:


Sailmail offers a service called shadowmail to their subscribed clients. It allows users to monitor their land-based, non-Sailmail e-mail accounts via low-bandwidth Sailmail and to forward messages when requested. It even integrates nicely into the Airmail software, showing theses shadow folders like normal mailboxes. (See the official info page for more information.) For cruisers such a service is definitely a useful thing.

I am not a Sailmail member, but, like most other cruising HAM-radio amateurs, use the winlink network to send/receive e-mails via SSB radio. Still I’d like to have such a thing like shadowmail. So, I wrote a program that gives me the basic functionality of shadowmail: monitoring my (land-based) e-mail accounts and getting selected e-mails forwarded to my winlink account. Read the rest of this entry »

2013
02
Dec

Auf den Mount Mokoto

Gestern war einer dieser unglaublich klaren Tage mit Suedwind (jetzt nicht mehr kalt, sondern angenehm frisch) und dunkelblauem Himmel ohne eine einzige Wolke. Wir nutzten ihn, um auf den Mount Mokoto zu wandern – angeblich der zweithoechste Gipfel, er sieht aber exakt gleich hoch aus wie sein Nachbar Mount Duff (offiziell der hoechste Berg). Der Aufstieg war nicht schwierig, aber extrem steil und trotz der angenehmen Temperatur waren wir komplett fertig, als wir nach einem Aufstieg ueber einen schmalen Kamm mit Abgrund links und rechts den Gipfel erreichten.
Die Aussicht ueber das ganze Archipel mit dem Aussenriff und unzaehligen Sandebaenken und Riffguerteln, die in unglaublichen Pastelltoenen tuerkis und blau schimmern, war schlichtweg atemberaubend. Wenn es einen schoeneren Ort als diesen gibt, haben wir ihn noch nicht gefunden :-)

2013
29
Nov

Unser Las Perlas Artikel im aktuellen All-at-Sea

Unser Artikel ueber die Las Perlas wurde in der aktuellen Ausgabe (November) des Magazins All-at-Sea Caribbean veroeffentlicht.


Birgit Hackl: Las Perlas — Unspoiled Nature Near Panama City, All At Sea Caribbean, November 2013, p. 36–38. Free download from allatsea.net.

2013
23
Nov

Das Paradies zurueckgewonnen

Endlich ist das Wetter sonnig und warm und wir koennen Dinghi-Ausfluege machen. Gestern haben wir Herve und Valerie (die Dorfmeister von Taravai) besucht und Neuigkeiten von den meisten Booten bekommen, die wir letztes Mal hier getroffen haben – Valerie ist gut darin, Kontakte aufrechtzuerhalten. Wir hatten ein paar Geschenke mit (Kekse, Buecher, etc.) und im Gegenzug lud uns Herve zu einem Rundgang durch den Garten ein und pflueckte Lychees, Avocados, Annonen, Limonen, Kokosnuesse, Bananen und Papayas.
Heute haben wir uns mit langen Hosen, Wanderschuhen und einer Machete gewappnet aufgemacht, den Gipfel der kleinen Insel Agakauitai gleich neben unserer Ankerbucht zu stuermen. Trotz unserer Ausruestung blieben wir erst in einem Sumpf stecken, den wir umgingen, nur um an meterhohem, scharfkantigem Schilf zu scheitern. Wir gaben auf und entschieden uns stattdessen, die Kombination von Ebbe und gutem Schuhwerk zu einer Kletterpartie auf den vulkanischen Felsen entlang der Kueste zu nutzen. Eine richtig gute Idee: wir kletterten ueber bunte Felsformationen, fanden Tidenpfuetzen voller Leben, zwischendurch immer wieder kleine, weisse Sandstraende und all das mit einem Ausblick ueber das vorgelagerte Riff umgeben von tuerkiser, azurblauer und gruener See. Das Wasser ist so klar, dass wir die bunten Rifffische deutlich vom Ufer aus beobachten konnten.

2013
17
Nov

Wieder in unserer Lieblingsbucht

Gestern ist die Front mit dem Regenwetter endlich von den Gambier weggezogen, aber trotz des blauen Himmels wars im Suedostwind, der direkt in die Ankerbucht vor Rikitea heult, immer noch saukalt – der Wind fuehlt sich an, als ob er direkt aus der Antarktis kaeme… Wir sind also in die Baie Onemea auf der Westseite von Taravai gefahren, wo wir gut geschuetzt vom Wind sind und es ist endlich warm hier :-)

2013
15
Nov

Auf den Gambier während der Zyklon-Saison

Für unsere erste Zyklonsaison im Südpazifik boten sich zwei Möglichkeiten an: Entweder in den Marquesas, oder den Gambier zu bleiben. Laut Wetteraufzeichnungen sind beide Archipele relativ sicher, besonders in El Niño-neutralen Jahren. Wir besuchten beide Inselgruppen und nachdem wir uns in die Gambier verliebt hatten, fiel uns die Wahl nicht schwer :-)

2013
14
Nov

Zurück im Suppen- und Sockenwetter

Seitdem wir hier angekommen sind, ist es grau und regnerisch (zuerst wurde eine Kaltfront ueber uns stationaer und dann ließ diese eine Trog zurueck), sodass wir nur zu Hause sitzen und Indoor-Projekte am Boot machen. Im Juli versicherten uns die Einheimischen, dass das Wetter im Fruehling und Sommer super sei, somit fuehlen wir uns schon etwas vom Wetter verarscht.

2013
11
Nov

Fotos von Ua Pou

Marquesas: Ua Pou

Ua Pou war die letzte Insel der Marquesas, die wir im Oktober 2013 besucht haben. Wir blieben nur für ein paar Tage bei ruhigen Bedingungen an der Westküste stehen. Die Bucht war dennoch etwas rollig, aber die schroffe Insel mit ihren hohen Felstürmen ist einen Besuch wert.

(17 Fotos)

2013
11
Nov

Fotos von Nuku Hiva

Marquesas: Nuku Hiva

Nuku Hiva ist die größte und geschäftigste Insel der Marquesas mit guter Infrastruktur und vielen Sehenswürdigkeiten. Viele Cruiser stoppen in der Hauptstadt Taiohae und geniessen die Annehmlichkeiten der Zivilisation (Restaurants, gutbestückte Supermärkte, täglicher Gemüsemarkt, Krankenhaus, etc.). Wir erkundeten die Insel zwischen Mitte September und Ende Oktober, genossen schöne Wanderungen, hatten die vielen Moskitos, das trübe Wasser und die rolligen Ankerbuchten aber irgendwann satt.

(50 Fotos)

2013
10
Nov

Fast wie Heimkommen

Wir haben das Gambier Archipel gestern am Morgen erreicht, genau drei Monate, nachdem wir von hier Richtung Marquesas weggesegelt sind, um dem kalten Winter der Suedhemisphaere zu entkommen. Nach 8 Tagen Ueberfahrt ist die ruhige Ankerbucht vor Rikitea der pure Genuss (trotz einer Kaltfront, die uns gerade graues und regnerisches Wetter beschert). Egal, jetzt ist Fruehling, bald wird’s schoen und wir koennen anfangen, diejenigen Ecken des Archipels zu erkunden, die wir letztes Mal ausgelassen haben! Die saftig gruenen Huegel hier sind ein schoener Kontrast zu Nuku Hiva, das mit dem Fortschreiten der Trockenzeit jeden Tag brauner wurde.

2013
09
Nov

Im Sauseschritt

Gestern steckten wir in einer Wolkensuppe mit staendig wechselnden Windrichtungen, Boeen, Regen und allgemein laestigen Bedingungen. Am Abend blies es ploetzlich stark aus Suedost, also entschieden wir uns eine Weile motorzusegeln. Die Wetterberichte sahen nicht gut aus: der franzoesische Bericht sagte starken Wind aus Suedosten voraus (toll, gerade dorthin wollten wir auch), die grib files widersprachen dem komplett und praedizierten leichten Wind aus Nord (noch besser, vor dem Wind braucht Pitufa weit mehr als die vorhergesagten 8 Knoten). Wir waren frustiert, aber gluecklicherweise ignorierte der Passatwind beide Vorhersagen und begann stetig aus Ost zu blasen, Pitufa dueste hart am Wind mit 6 Knoten dahin. Heute haben wir immer noch die gleiche Windrichtung, der Himmel ist blau, der Pazifik hat dieses unglaubliche dunkle Indigoblau, dass er scheinbar nur hier unten im Sueden hat und wir koennen es schon gar nicht mehr erwarten, morgen endlich die Gambier zu erreichen!

2013
08
Nov

Update

Nach 2 Tagen mit guten Segelbedingungen haben wir jetzt wieder viel Regen und kaum Wind. Noch 200 Seemeilen.

2013
05
Nov

Böenschauer!

Letzte Nacht war wirklich schlimm. Wir mussten durch so viele Boeenschauer durchsegeln, ca. 1 jede Stunde, dass unser Vorankommen deutlich gebremst wurde. Nicht nur war das dauernde Reffen anstrengend, sondern auch die Tatsache, dass zwischen den Squalls der Wind nur ganz leicht und aus der falschen Richtung kam, frustrierend. Wir haben einige unserer vorher hart erkaempften Meilen Richtung Osten wieder verloren. Nun muessen wir diese rasch erneut erkaempfen, sonst duerfen wir uns den Weg zwischen den Atollen der Tuamotu durchschlaengeln.

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