deen

2012
04
Aug

Fotos von Cartagena

Hier ein paar Eindrücke von Cartagena. Zur Abwechslung einmal ohne lange Verspätung ;-)

Cartagena de Indias

Ende Juli 2012 haben wir die schoene Stadt Cartagena mit ihrem interessanten Kontrast zwischen der historischen Altstadt und den umliegenden Wolkenkratzervierteln erreicht. Ein Ankerplatz inmitten einer Grossstadt war eine neue Erfahrung fuer uns.

(40 Fotos)

2012
03
Aug

Lang überfällige Fotos von Grenada

Wir haben kürzlich bemerkt, dass wir nie Fotos von Grenada ins Netz gestellt haben. Da wir gerade versuchen, sämtliche Projekte die Internet benötigen abzuschließen, bevor wir nächste Woche die Zivilisation verlassen, holen wir dies jetzt hiermit nach. Da sind unsere Grenada-Fotos:

Grenada

Unsere Zeit in Grenada war ziemlich ereignisreich. Birgits Familie kam zu Besuch, die ersten Nautikläden seit Ewigkeiten verführten uns dazu ein kleines Vermögen für Geschenke an Pitufa auszugeben, wir erkundeten die Insel mit Hilfe des exzellenten Minibus-Systems und dann war Pitufa noch drei Wochen in der Werft. April und Mai 2012.

(30 Fotos)

2012
01
Aug

Suedamerika trifft Europa in Cartagena

Wir sind nun eine Woche in Cartagena und sind absolut begeistert. Der Ankerbereich vor Club Nautico ist gut geschützt und wenn auch das Wasser etwas nach Kloake stinkt (besonders wenn gar kein Wind geht) so hüpfen trotzdem viele Fische ums Boot herum und die unzähligen Pelikane fischen mit atemberaubenden Sturzflügen. Vielleicht ist es ja gar nicht so dreckig… Was wirklich nervig ist sind die vielen Taxiboote und Motoryachten, die rücksichtslos mit Vollgas zwischen den Ankerliegern durchdonnern.

Das historische Stadtzentrum befindet sich in Gehweite vom Ankerplatz und die ersten paar Tage haben wir viele Stadtrundgänge gemacht und uns dabei wie richtige Touristen auf Urlaub gefühlt :-) Die Architektur und Atmosphäre im Zentrum ist erstaunlich europäisch — man fühlt sich fast wie in Südspanien. Wir fühlen uns hier richtig sicher: lächerlich jung aussehende Polizisten (die meisten mit Zahnspange) auf Mopeds sind überall in der Stadt unterwegs und im Hafen patrouillieren ständig Boote der Küstenwache. Nur im super-trendy Supermarkt nahe der Marina haben sie schon zwei mal versucht uns zu bescheißen (z.B. 50 Eur für ein Baguette…) ;-) Man findet Restaurants und Bars überall in der Stadt, allerdings mit gewaltigen Preisunterschieden. Ein Fischfilet z.B. kann man für 3 oder auch 30 Eur haben…

Cartagena gehoert seit 1984 zum Unesco Weltkulturerbe, es sind ueberall in der Stadt Festungen und Museen, aber leider haben wir auch einige architektonische Suenden aus den 70ern und 80ern entdeckt, sowie halbverfallene Ruinen direkt im Zentrum. Das ist insofern merkwuerdig, als Cartagenas Wirtschaft offensichtlich auf Tourismus basiert, der wiederum die Erhaltung der Sehenswuerdigkeiten fordern wuerde… Wir haben das Marinemuseum besucht, in dem man einen guten Ueberblick ueber die historische Entwicklung der Stadt und ihrer Befestigungen seit der Gruendung im Jahre 1533 bekommt.

Die letzten 3 Tage waren eher regnerisch, somit sind wir zu Hause geblieben und haben eine Regenwasserfang-/Schattenplane fuers Vordeck fertiggestellt. Nachdem die Naehmaschine schon aufgebaut war, hab ich dann gleich ein paar unpraktische Langarmhemden in tropentaugliche Kurzarmhemden verwandelt. In Oesterreich waer mir nie eingefallen, eine Naehmaschine zu kaufen, aber seitdem wir auf dem Boot leben, ist unsere unzerstoerbare Pfaff oft im Einsatz ;-)

2012
31
Jul

Artikel in aktueller Ausgabe von “All At Sea”

Das Magazin All At Sea Caribbean hat unseren Artikel über Suriname in der aktuellen (August 2012) Ausgabe veröffentlicht. Jene von euch, die gerade in der Karibik unterwegs sind, können das Magazin gratis bei Nautik-Geschäften, Marinas, etc. mitnehmen. Auf der All At Sea webpage kann man das Magazin gratis als pdf downloaden (hier ist der link).

2012
28
Jul

Fotos von Los Monjes

Hier ist ein Minialbum von den Monjes:

Los Monjes

Wir legten auf dem Weg nach Kolumbien im Juli 2012 eine kurze Pause bei dem venezolanischen Küstenwach-Stützpunkt auf der winzigen Insel Los Monjes del Sur ein.

(10 Fotos)

2012
28
Jul

Fotos von Curacao

Spät aber doch, hier sind einige Schnappschüsse von Curacao.

Curacao

Wir haben Juni und Juli 2012 in der geschützten (aber dennoch windigen und spritzigen) Ankerbucht "Spanish Waters" auf Curacao verbracht. Die meiste Zeit waren wir mit Arbeiten an Pitufas Motor beschäftigt, aber wir ersparen euch diese Bilder und zeigen die schönen Seiten der Insel.

(20 Fotos)

2012
27
Jul

Pitufa en Colombia!

Nachdem wir zwischen Februar und Juli einige Inseln in der suedlichen Karibik erkundet haben (Tobago, Grenada, Bonaire und Curacao), haben wir nun die “ausgetretenen Pfade” wieder verlassen und sind in Lateinamerika angekommen. War Kolumbien bis vor wenigen Jahren noch ein heisses Pflaster, gilt es nun als sicher fuer Reisende. Ein Besuch in Kolumbien beginnt mit viel Buerokratie (man darf nicht selbst einklarieren, sondern braucht einen “Agenten”), doch die faszinierende Metropole Cartagena ist allemal eine Reise wert! Hier trifft alt auf neu: die beeindruckende, ummauerte Altstadt mit ihren wunderschoen erhaltetenen spanischen Haeusern ist von Wolkenkratzervierteln umgeben. In den naechsten Wochen wollen wir die kolumbianische Kueste hinuntersegeln, bevor es dann weiter nach Panama und zu den San Blas Inseln geht.

2012
25
Jul

Cartagena, Colombia

Heute morgen habn wir Cartagena erreicht – Pitufas erster Ankerplatz zwischen Wolkenkratzern!

2012
24
Jul

Auf nach Cartagena

Wir sind heute Morgen ganz nah an den Fuenf Buchten noerdlich von St. Marta vorbeigesegelt, haben uns aber gegen einen “Boxenstopp” entschieden, weil der Wetterbericht guten Segelwind fuer heute vorhergesagt hat. Es ist jetzt weniger Wind, somit sind wir langsamer. Eine Gruppe Delfine spielt um uns herum und laesst sich von Pitufas Bugwelle mittragen, waehrend wir unter Deck am Computer diesen Blog-Eintrag schreiben, hoeren wir sie laut pfeifen :-) Wir haben schon ewig keine Delfine mehr gesehen.

2012
22
Jul

Cabo de Vela

Wir sind gestern im Morgengrauen von dem Inselchen Monjes del Sur aufgebrochen und haben die 85 Seemeilen um’s noerdliche Kap von Kolumbien in nur 12 Stunden geschafft. Entweder das Kap ist besser als sein Ruf, oder unser Timing war perfekt – wir hatten einen wunderschoenen Segeltag mit 20 – 25 Knoten Wind und moderaten Wellen (je nach Untergrund tiefblau bis pastelltuerkis). Wir hielten uns nahe an der kolumbianischen Kueste und waren ueberrascht wie trocken es hier ist. Hinter hellbraunen Klippen erheben sich dunkelgraue Berge, keine Spur von Pflanzen.

Als wir uns am Abend dem Cabo de Vela und der gleich dahinterliegenden Ankerbucht naeherten gab es ploetzlich einen Ruck an der Schleppangel (unser 3. Versuch diese auszubringen). Der auf den ersten Blick “kleine Fisch” entpuppte sich beim Einholen der Nylonschnur als etwa 40 cm grosser Gelbflossenthunfisch – einen perfekteren Fang haetten wir uns auch auf dem Fischmarkt nicht aussuchen koennen… Ein sechster Sinn hatte die unter Deck schlafende Leeloo ins Cockpit gelockt, sobald wir den Fisch an Deck hatten. Laut miauend forderte und bekam sie das erste Stueck sofort (und eine Riesenportion spaeter) ;-)

Nach dem Umrunden des Kaps fiel der Anker in der weiten Bucht und ich machte mich ans Zuschneiden von Filets und als Vorspeise gab’s gleich Sushi :-) Interessant war der ploetzliche Temperaturuntschied nach dem Kap. Waehrend der Wind auf dem Weg hierher kuehler als gewohnt war, blies es nach dem Kap ploetzlich wie aus einem Heissluftrohr. Nach dem anstrengenden Tag fielen wir um 9 Uhr ins Bett und schliefen 12 Stunden durch.

Beim Fruehstueck begann Pitufa ganz ploetzlich in neu entstandenen Wellen zu stampfen – der Wind hatte von Ost auf Suedost gedreht, auf ueber 30 Knoten aufgefrischt und ueber die mehrere Meilen weite Bucht baute sich sofort hoher Seegang auf. Keine 10 Minuten spaeter war die Situation schon so bedrohlich, dass wir beschlossen umzuankern. Ich sprang ans Steuer, Christian lief nach vorn an die Ankerwinsch – nichts. Die Winsch machte keinen Mucks, doch es blieb keine Zeit die Ursache herauszufinden. Christian winschte den Anker manuell nach oben – kein Spass wenn der Bug in den Wellen stampft und auch nicht ungefaehrlich fuer die Finger… Jetzt ankern wir anderthalb Meilen naeher am Ufer, Christian hat das Problem an der Ankerwinsch schon gefunden und repariert. Wir schauen den Kite-Surfern nahe dem Strand zu, denen der Wind deutlich mehr taugt als uns und warten auf das naechste Wetterfenster fuer die Ueberfahrt nach Cartagena.

2012
20
Jul

Los Monjes

Die “los Monjes” Inseln vor der kolumbianischen Kueste sehen aus, als waere ein paar Truemmer Mondgestein in den Atlantik gefallen. Es gibt nur eine kleine Militaerstation auf diesen winzigen, weissen Felsen, die keinen Schutz vor dem heulenden Wind bieten und auch keinen Ankerplatz bieten. Wir haben an einer Leine festgemacht, die quer ueber eine kuenstliche Bucht gespannt wurde. 4 Leute von der Kuestenwache haben uns gleich willkommen geheissen und auf einer “Sicherheitsinspektion” bestanden. Der hoefliche, junge Beamte hat uns auf einen Spaziergang um die Insel und einen Besuch der Station eingeladen, was wir jetzt machen werden. Ein kleiner Schritt fuer die Menschheit, ein grosser (auf die Betonmole) fuer uns! Nach einer recht ruhigen, schnellen Ueberfahrt bis hierher, werden wir bis morgen abwarten, dann soll der Wind ums Kap ebenfalls abnehmen.

2012
19
Jul

Auf nach Kolumbien

Wir haben die letzten “Florines” ausgegeben, das Boot seeklar gemacht, uns von unseren Freunden verabschiedetet (das ist die traurige Seite vom Cruisen: viele der Freunde, die wir kennelernen, segeln in andere Richtungen weiter…) und sind fertig zum Lossegeln. Der Wetterbericht schaut gut aus, falls es zu rauh wird, koennen wir in einigen Buchten auf dem Weg Unterschlupf suchen :-)

2012
15
Jul

Ankerspiele

Wir sind jetzt seit 3 Wochen in einer kleinen Seitenbucht von Spanish Waters, die vor Wind und Wellen geschuetzt liegt, aber in die Boeen von verschiedensten Seiten hereinpfeifen. Die meisten Boote haben deshalb einen Heckanker oder eine Landleine ausgebracht, um nicht gegeneinander, oder gegen das Ufer zu schwojen. Waehrend unser Motor nicht funktionierte, hatte wir sogar 3 Anker draussen, um ganz sicher zu gehen.

Am Freitag haben wir mit den Mechanikern eine Probefahrt rund um die Bucht gemacht (jetzt, da der Turbo wieder funktioniert duest Pitufa weit ueber 8 Knoten, unglaublich, da kann man sich nur mehr festhalten ;-) ) und ankerten dann mit nur einem Anker (frei schwojend, um jederzeit ohne grosse Umstaende aufbrechen zu koennen). Das hat am ungewoehnlich ruhigen Samstag gut funktioniert, aber heute Morgen, gerade als wir mit Freunden wandern gehen wollten – alles gepackt und schon im Dinghi – hatten wir das Gefuehl, dass Pitufa zu nahe ans Ufer getragen wurde.

Die Sicherheit des Boots kommt immer zuerst, sofort lassen wir Rucksack und Wandersandalen fallen, und gehen Anker auf, ankern ein wenig weiter draussen neu. Kaum kommt die naechste Boe – Scheisse. Wieder zu nah am Ufer. Anker wieder rauf, wir lassen ihn noch weiter draussen fallen. Scheisse. Zu nah am Nachbarboot. Wieder rauf mit dem Anker, dieses Mal ankern wir am Eingang der Bucht. Sicher, aber halt Wind und Wellen ausgesetzt. Macht nix, wir bleiben eh nur mehr bis Dienstag, weil das Grib File (Wetterbericht) gute Verhaeltnisse fuer die Mitte der naechsten Woche vorhersagt. Unter Deck schauen wir das neue Grib File an. Scheisse. Sie haben die Vorhersage auf Starkwind fuer die ganze naechste Woche geaendert.

2012
13
Jul

Warten auf das “Wetterfenster”

Unglaublich, aber wir sind immer noch in Curacao. Aus den erwarteten 2 Wochen sind mittlerweile 5 geworden, aber zumindest sind wir mit allen Reparaturen und Wartungsarbeiten am Motor fertig. Wir koennten theoretisch lossegeln, falls das Wetter mitspielt… Nach Cartagena zu segeln ist etwas knifflig, weil das Kap im Norden von Kolumbien (Cabo de Vela) beruechtigt fuer starken Wind und steile, hohe Wellen ist, waehrend an der Kueste suedlich davon oft komplette Flaute herrscht, oder ebenfalls zu viel Wind geht. Wir schauen also jeden Tag die grib files (Wind und Wetterbericht) an und warten auf den “magischen Moment” mit nicht zu viel Wind ums Kap, aber genug, um uns bis Cartagena zu tragen.
Die Ankerbucht in Spanish Waters ist voll von Leuten, die schon Monate (oder Jahre ;-) ) auf dieses Wetterfenster warten und in der Zwischenzeit hier Wurzeln geschlagen haben. Es gibt einen Yachtie, der Internetverbindung verkauft, ein anderer liefert Wasser an die Ankerlieger, Mechaniker kommen auf’s Boot, Wassermacher werden installierts – vor Anker in dieser Bucht zu liegen, fuehlt sich an wie Kleinstadtleben. Gratis-Shuttlebusse von 2 Supermaerkten holen die Segler jeden Tag am Steg ab, damit sie auch brav Geld ausgeben ;-)
Natuerlich gibt’s auch Freizeitaktivitaeten: zweimal in der Woche ist Happy Hour fuer Cruiser in der Bar, die Leute besuchen einander auf ihren Booten, tauschen Info, Kartenmaterial, Buecher, etc. aus. Eine Weile in dieser Gemeinschaft zu leben war nett, wir haben viel Arbeit weitergebracht, aber jetzt moechten wir endlich weiter und ein neues Land erkunden.

2012
06
Jul

Motor laeuft wieder

Nachdem er all die Liebe und Aufmerksamkeit bekommen hat, die ihm offenbar gefehlt hat, schnurrt unser Yanmar jetzt wieder gluecklich (sogar der Turbo pfeift wieder). Wir machen noch einige kleinere Arbeiten fertig, warten auf guten Wind und schreiben mit “Agenten” in Kolumbien (das klingt aufregender als es ist. Diese Agenten haben nicht die Lizenz zum Toeten, sondern die Lizenz mit Hafenmeistern zu sprechen und sich mit Buerokraten herumzuschlagen um Yachten einzuklarieren.)

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