Wir habens geschafft — Pitufa ist wieder im Wasser!
2012
08
May
2012
04
May
Immer noch bei der Arbeit
Wir arbeiten immer noch in Grenada Marine an Pitufa – aus den erwarteten 10 Tagen sind 3 Wochen geworden, aber am Dienstag geht’s hoffentlich zurueck ins Wasser. Der Mast ist repariert, wir sind heute Nachmittag mit dem Schleifen fertig geworden und nun bleibt uns das Wochenede um die Windsteuerung zu montieren, eine letzte Schichte Antifouling aufzutragen und ein Dutzend andere Kleinigkeiten fertig zu machen. Wir sind schon echt urlaubsreif
2012
01
May
Pitufa ohne Mast
Unser Mast wurde heute Morgen ohne weitere Komplikationen gezogen, aber unser armes Boot sieht jetzt aus wie ein Wrack. Der Schweisser meint, dass die Reparatur des Risses kein grosses Problem darstellen sollte, aber leider ist das Schweissgeraet heute Morgen kaputtgegangen… Wir muessen also bis Mittwoch warten. Wir nutzen die Chance um den Mast zu schleifen (das nehmen wir uns schon ewig vor) und dann montieren wir Maststufen. Morgen werden wir also den ganzen Tag mit Exzenterschleifer, Flex und Multi-Tool verbringen.
2012
28
Apr
Schlechte Neuigkeiten
Gestern glaubten wir noch, dass wir mit den Arbeiten an Pitufa fast fertig waeren und freuten uns darauf, vom Boatyard und den allgegenwaertigen Moskitos wegzukommen. Eine der letzten Arbeiten war das Tauschen der Oberwanten, doch als der Rigger vom Mast wieder herunterkam, brachte er schlechte Neuigkeiten mit: ein Riss ganz oben im Mast. Eine Katastrophe. Am Montag muss der Mast per Kran gezogen werden und dann hoffen wir, dass man den Riss schweissen kann. Wir hoffen bloss, dass der Schaden reparabel ist.
2012
21
Apr
So viel Arbeit…
Die Tage haben nicht genug Stunden fuer die vielen Arbeiten, die wir fertigbekommen sollen, so lange Pitufa auf dem Trockenen ist. Wir haben den Skeg und das Ruder abmontiert und herausgefunden, dass wir neue Ruderlager brauchen (wie erwartet). Zusaetzlich ist dem Mechaniker (cooler Rastaman) aufgefallen, dass das Lager am Propellerschaft zu viel Spiel hat, also haben wir das auch gleich getauscht. Ich schleife seit drei Tage am Rumpf, weil wir alle losen Partikel wegbekommen muessen, bevor wir ein neues Antifouling aufbringen koennen. Ich schau aus wie eine Ausserirdische mit meiner Atemschutzmaske, meiner Schutzbrille und einer dicken, schwarzen Schmutzschicht. Wir sind jeden Abend komplett fertig, aber dann attackieren Dutzende Moskitosw. Obwohl wir auf allen Luken Moskitonetze haben, sind trotzdem unzaehlige Biester im Boot – sie kommen scheinbar tagsueber irgendwie rein…
2012
18
Apr
Auf dem Trockenen
Heute Morgen um 9 hatten wir unseren Termin zum Kranen. Wir waren sehr nervoes, weil wir Pitufa dazu mit dem Heck voraus beim Travellift “einparken” mussten (damit das Vorstag dem Kran nicht im Weg ist). Leider faehrt unsere Schlumpfine nicht gern rueckwaerts, sie neigt dazu unberechenbar nach links oder rechts abzubiegen. Aber nicht so heute Morgen: sie drehte wie eine perfekte Dame vor der Einfahrt und fuhr ohne zu klagen mit dem Heck voraus zum vorgesehenen Platz!
Den Rest des Tages verbrachten wir mit Unterwasserschiff-Schrubben und dem Abmontieren des Skeg (damit wir zu unserem defekten Ruderlager kommen). Nachdem wir jede Menge Filler weggeschliffen hatten, bekamen wir vier gigantische Schrauben zu fassen und bekamen den Skeg unter haemmern und wackeln schliesslich runter.
Leeloo war waehrend der ganzen morgendlichen Prozedur (kranen, hochdruckreinigen, umstellen) im Boot und ziemlich veraengstigt. Am Abend nahm die Neugier aber Ueberhand und jetzt ist sie gluecklich, weil alles neu und interessant schnuffelt und aussieht. Sie denkt sicher, die ganze Kranerei war nur zur Leelunterhaltung
Leider mussten wir unser anderes Haustier (den Remora Schiffshalterfisch) im Stich lassen. Hoffentlich bleibt er nicht lange obdachlos und sucht sich das naechste Mal vielleicht eher einen Hai, nachdem er jetzt weiss, dass Boote unzuverlaessige Gefaehrten sind.
2012
14
Apr
St. David’s Harbour
Heute sind wir ein paar Buchten weitergezogen, nach Osten zu St. Davids Habour. Wir haben uns nicht die Muehe gemacht Segel zu setzen, sondern sind die 6 miles gegen den Wind motort (wir mussten ohnehin den Wassermacher laufen lassen). An Grenadas Suedkueste zu navigieren ist gar nicht so ohne, es sind ueberall Riffs und Untiefen. Der neue Ankerplatz ist ein bisschen rollig, somit haben wir einen Heckanker ausgebracht, um im richtigen Winkel zum Schwell zu bleiben. Dann waren wir schnorcheln und haben entdeckt, dass unser neues Haustier uns die Treue gehalten hat und den ganzen Weg mitgekommen ist. Hier ist ein Foto von ihm (ihr?) beim Katzenfuttermampfen:

2012
13
Apr
Mount Qua Qua
Wir wollten unbedingt noch den Mount Qua Qua erklimmen, teils weil der Lonely Planet den Weg empfiehlt, hauptsaechlich aber, weil der Name so cool ist… Wir sind also mit einem Minibus zum Grand Etang Forest Reserve gefahren, nur um festzustellen, dass just an diesem Tag dutzende Busse von einem Kreuzfahrtschiff vor uns eingefallen waren. Zu dem Anlass waren an dem sonst ruhigen Ort Verkaufsstaende, Musiker und traditionell “dekorierte” Ladies aufgestellt worden. Unser erster Impuls war Flucht, aber dann haben wir doch den Weg Richtung Mount Qua Qua eingeschlagen. Gut so, denn es war eine schoene und sehr ruhige Wanderung – Kreuzfahrer wagen sich scheinbar nicht weit weg von ihren Bussen. Der Weg zum Mt. Qua Qua dauert nur ungefaehr 2 Stunden, fuehrt meist auf einem Kamm entlang (links und rechts geht’s steil runter) und bietet wunderschoene Ausblicke auf den Grand Etang Kratersee und sowohl die West- als auch die Ostkueste von Grenada.
2012
12
Apr
Ein neues Haustier
Heute waren wir auf dem Gemuesemarkt und dem Fischmarkt in St. George. Bloederweise haben wir 2 essentielle Dinge vergessen, die man auf einem Tropeninsel-Fischmarkt mithaben sollte: ein Plastiksackerl (die loechrigen Dinger die man bekommt sind eher unzufriedenstellend) und Kleingeld (da das Wechselgeld das man zurueckbekommt hoechstwahrscheinlich voller Fischblut ist
)
Das darf man halt nicht so eng sehen…
Als wir zurueck kamen hat sich Christian ans Bauchischruppen gemacht (nicht sein eigenes, sondern das von Pitufa, das voller Algen und Muscheln ist). Aber nicht alleine, sondern mit Hilfe von unserem neuen Haustier: ein Gestreifter Schiffshalter, der seit ein paar Tagen unter Pitufa wohnt (meist am Rumpf festgesaugt). Er ist ca 60 cm lang, neugierig und absolut nicht scheu. Er holt sich die abgeschabten Muscheln direkt von unseren Fingern, was uns anfangs etwas unheimlich war, denn es passen leicht 4 Finger in sein breites Maul. Aber er ist suess und freundlich und frisst (fast) alles, was wir ueber Bord werfen. Er steht auf Katzenfutter-Reste und ist fast ausgeflippt als ich den heutigen Thunfisch geputzt habe. Nur den Reis, den ich als Beilage serviert habe, hat er wieder ausgespuckt.
2012
10
Apr
Fleissige Pitufos
Wir sind immer noch in Grenada, erledigen viele Arbeiten am Boot und ich arbeite nebenbei noch als Teleworker an einem E-Learning Programm fuer eine Grazer Firma. Ein wenig Extra-Geld kommt uns gerade recht, weil wir schon wieder 2 Monatsbudgets fuer Ersatzteile ausgegeben haben. Ausserdem muessen wir unsere Pitufa bald aus dem Wasser heben und ein neues Anti-fouling und Lackreparaturen machen. Das neue Ruder und der Ruderschaft fuer unsere Hydrovane Wayne Vaney ist letzten Donnerstag am Flughafen angekommen, hat dann aber ein relaxtes Osterwochenende im Zoll-Warenhaus verbracht. Heute haben wir die Sachen aber erfolgreich (inklusive Papierkrieg) uebernommen.
Prickly Bay ist eine geschaeftige Ankerbucht und ein guter Ort um alte Freunde wiederzutreffen und neue Leute kennenzulernen. Wir sind immer heiss darauf Seglergeschichten anderer Cruiser zu hoeren, Revierinfos zu sammeln und Ideen fuer interessante Ziele zu bekommen
2012
05
Apr
Freundliches Grenada
Unsere Gaeste sind heute Morgen abgereist – die Armen werden jetzt 24 Stunden heimwaerts unterwegs sein… Wir haben es uns gutgehen lassen: wir haben die Seven Sisters Falls im dicht bewaldeten Inneren der Insel besucht, verschiedenste Fischgerichte beim Fish Friday in Gouyave geschlemmt, waren in St. George sightseeing und haben ein paar relaxte Badetage vor Anker bei der Insel Calvigny verbracht. In Grenada kommt man superleicht herum, billige Minibusse duesen ueberall hin (ohne die Wartezeiten, die wir von den Kapverden, Suriname und Tobago gewohnt waren), es ist sicher und die Leute wirklich gastfreundlich.
2012
24
Mar
Besucher
Wir sind immer noch in Prickly Bay (Grenada) und installieren allerhand Neuerwerbungen. Heute haben wir einen Inverter gekauft – somit endet eine dreimonatige Phase ohne Elektrowerkzeug (obwohl wir in der Zwischenzeit alle Arten von Reparaturen mithilfe von Handbohrern, Handsaegen, etc. geschafft haben. Man kann uebrigens sogar ohne Strom loeten, dazu braucht man aber einen Propangasbrenner…) Ausserdem machen wir gerade einen ausgiebigen Fruehjahrsputz, weil nicht nur der Fruehling, sondern auch Besuch kommt: meine Mom und mein Bruder + Freundin kommen morgen an
2012
21
Mar
Grenada
Wir haben gestern Grenada nach einer superangenehmen naechtlichen Ueberfahrt mit leichtem Wind und kaum Wellen erreicht. Erst waren wir von der Prickly Bay im Sueden von Grenada etwas schockiert: mehr als 100 Yachten in einer Bucht… Wir haben aber eine ruhige Ecke gefunden, sind gleich zum oertlichen Nautic Shop gefahren und haben dort ein ganzes Monatsbudget in Geschenke fuer Pitufa investiert
2012
17
Mar
Die Rettungsinsel ist zurueck
Wir haben die letzten 2 Wochen mit Warterei auf unsere Rettungsinsel (errinnert’s euch an unsere Begegnung mit dem Fischerboot in Suriname?) verbracht, die beim Service war. Wir mussten sie dafuer nach Trinidad liefern lassen. Auf dem Weg ging sie unerklaerbarerweise eine Woche lang verloren, was uns ordentliches Kopfzerbrechen bereitete. Ausserdem war die Rollerei in der Ankerbucht Store Bay zwischendurch fast unertraeglich. Heute ist die Rettungsinsel zurueckgekommen und somit koennen wir am Montag (nach dem Ausklarieren bei Zoll und Immigration in Scarborough) endlich weiter.
2012
14
Mar
Photos of Tobago
We updated our photo album today and added a gallery of Tobago.
Tobago
Wir mögen diese Insel wegen ihrer einsamen Strände und dem dicht bewaldeten Inneren, obwohl wir oft Sauwetter und rollige Ankerplätze hatten. Februar und März 2012.
(40 Fotos)




