Wir sind jetzt seit 5 Tagen wegen Schlechtwetter nicht vom Boot gekommen. Es hat geschüttet, der Wind hat mit 30 Knoten (54 km/h) geblasen und Böen bis 50 Knoten (90 km/h) haben am Boot gerüttelt. Wir haben uns ein bissl selber leid getan, bis wir jetzt gelesen haben, dass Europa von viel schlimmerem Wetter mit furchtbaren Überschwemmungen, Murenabgängen und Schneechaos in Österreich und Italien getroffen wurde…
2018
31
Oct
2018
31
Oct
Photos of Maria (Austral Islands)
And here’s yet another one:
Maria, Australinseln
Die westlichste der Australinseln ist ein wahres Naturjuwel. Wir ankerten am Außenriff dieses winzigen Atolls, dessen Motus dicht mit endemischem Wald bewachsen und Refugium für viele Vogelarten sind.
(47 Fotos)
2018
30
Oct
Revierinfo zu Rurutu
Wir haben einen kleinen Cruising Guide zu Rurutu (Australinseln) geschrieben. Diesem Link folgen, um ihn zu lesen.
2018
29
Oct
Schlechtwetterprogramm
Im Moment zieht eine Front nördlich von uns vorbei und schickt uns graues, regnerisches und windiges Wetter. Der Wind heult über den Berg herunter und Böen bis zu 40 Knoten drücken Pitufa auf die Seite. Glücklicherweise ist das Meer (noch??) relativ ruhig, somit haben wir produktive Projekttage unter Deck.
Ich hab die Juwelierwerkstatt aufgebaut, Christian arbeitet am Computer und Leeloo konzentriert sich darauf, ein dickes Winterfell sprießen zu lassen. Man könnte glauben, dass eine europäische Katze ihr Fell nach europäischen Saisonen bekommt, aber wir sehen an Leeloo, dass sie ihre Felldicke spontan an Temperaturschwankungen angleichen kann. Im Moment ist sie so flauschig und aufgeplustert wie ein Schneehase
2018
28
Oct
Artikel über Pitufas Atlantiküberquerung
Ein neuer Artikel von uns ist in der aktuellen (Nov./Dez. 2018) Ausgabe von Ocean7 eschienen. Wir erzählen von unserer Atlantiküberquerung 2011/12 und was wir von der ARC halten.

Birgit Hackl, Christian Feldbauer: Gemeinsam — oder doch lieber einsam?, OCEAN7 6 (Nov./Dez.) 2018, p. 52–54
2018
27
Oct
Ankerplatz auf der Westseite von Rurutu
Gestern ist es im Hafen ziemlich zugegangen, weil das Versorgungsschiff gekommen ist. Es ankerte draußen und Lastkähne transportierten den ganzen Tag Container hin und her. Der Hafen ist recht neu, aber scheinbar wurde er fertig, bevor die Frachtkompanie ein neues Schiff für die Australinseln in Dienst stellte, das einen Tick zu groß ist für die Einfahrt… Gestern herrschte Ostwind und es wurde schon ziemlich schaukelig im Hafen. Nachdem der Wetterbericht für die nächsten Tage stärkeren Nordostwind vorhersagt (dann stehen die Wellen direkt in den Hafen), sind wir heute früh hinaus gefahren und sind um die Insel zur Bucht von Avera auf der Westseite gesegelt.
Wir haben einen Sandfleck in 14 m Tiefe direkt außerhalb vom Bootspass gefunden und liegen recht gut hier. Glücklicherweise ist die Dünung runter gegangen – letzte Woche schauten wir auf die Bucht hinunter und der Ankerplatz sah bei 3 m Dünung aus wie ein kochender Hexenkessel und wir konnten uns nicht vorstellen, dass irgendjemand hier ankern könnte…
2018
25
Oct
Pics from Rarotonga
And here’s the next delayed one:
Rarotonga 2018
Rarotonga war der letzte Stopp auf unserer Tour durch die Cook-Inseln. Wir nutzten die Zeit zum Einkaufen, Bunkern und Wandern und genossen 10 schöne Tage trotz des schaukeligen, dreckigen und teuren Hafens (Sep./Okt. 2018).
(20 Fotos)
2018
25
Oct
Wandern auf Rurutu
Je mehr wir von Rurutu sehen, desto besser gefällt es uns hier. Wir hatten Glück mit ein paar sonnigen Tagen und haben sie genutzt, um die ganze Insel zu erkunden. Überall finden sich weiße Sandstrände mit hohen Klippen dahinter. Es gibt jede Menge Tropfsteinhöhlen, aber keine Schilder und unsere Karte ist recht vage. Wir haben trotzdem die meisten gefunden und wenn man über so eine natürliche Kathedrale im dichten Wald oder zwischen den Klippen stolpert, fühlt man sich wie ein richtiger Entdecker
Das Landesinnere ist von Wegen und Forststraßen durchzogen und man kann Tage mit Wanderungen verbringen. Die drei höchsten Gipfel liegen entlang der gleichen Caldera und wir haben sie innerhalb von 2 Stunden ‘gestürmt’ (sie sind alle zwischen 360 und 390 m hoch), dafür sind wir dann talwärts drei Stunden auf Forstwegen herum geirrt, bevor wir die Küste gefunden haben – viele Kreuzungen, aber keine Markierungen sind ein sicheres Rezept für abenteuerliche Wanderungen
Ursprünglich wollten wir ein Auto mieten, aber Autostoppen ist so einfach hier, dass wir’s am Ende gelassen haben. Mittlerweile wissen alle auf der Insel, dass wir die ‘Segelbootleute’ sind und bringen uns ungefragt bis direkt zum Dock. Wir sind sogar schon mit dem Gendarmerie-Auto mitgefahren
2018
23
Oct
Fotos von Aitutaki
Im Moment kommen unsere Fotogalerien ein bissl verspätet auf den Blog, weil wir entweder an abgelegenen Orten ganz ohne Internet ankern, oder unterwegs sind und schon wieder eine Menge neue Fotos schießen ![]()
Hier einige Schnappschüsse von Aitutaki (südliche Cook Inseln)
Aitutaki
Im September 2018 verbrachten wir 10 schaukelige Tage vor Anker am Außenriff von Aitutaki (Südl. Cook-Inseln). Wir fanden viele Touristen aber kaum Sehenswürdigkeiten...
(24 Fotos)
2018
20
Oct
Wunderschönes Rurutu
Bevor wir hierher kamen, wussten wir kaum etwas über Rurutu, aber die Insel hat uns positiv überrascht. Im Reiseführer steht, es sei ein gehobenes Atoll, aber dann sollte die Insel ein flaches Plateau umgeben von Korallenklippen sein (wie Niue), stattdessen finden sich hier Klippen, dazwischen flache Küstengebiete und Berge im Landesinneren. Wir nehmen deshalb an, dass eine Lagune mit Außenriff und vulkanischen Inseln von tektonischen Bewegungen gehoben wurde.
Die Straße rund um die Insel ist 36 km lang und überall finden sich Ausblicke von steilen Klippen und Höhlen. Bisher haben wir drei dieser ehemaligen Korallenhöhlen, die jetzt mit Stalaktiten und Stalagmiten überzogen sind, besucht. Es gibt wenig Tourismus und somit auch keine Schilder hier, aber freundliche Einheimische haben uns in die richtige Richtung verwiesen. Wir sind erst das dritte Boot hier dieses Jahr, somit sind die Leute noch ehrlich interessiert und freundlich. Beim Autostoppen bleibt wirklich jedes Auto stehen und heute sind wir so zum südlichen Ende der Insel gefahren, wo wir einen endlosen weißen Sandstrand mit beeindruckenden Brechern (die Dünung ist gerade 3 m hoch) und Makatea Klippen gleich neben vulkanischen, schwarzen Felsbrocken fanden.
Rurutu hat eine erstaunlich gute Infrastuktur mit gutbestückten Supermärkten, einer Bank mit Bankomat(!), einer Tankstelle, einem Spital und einem täglichen Gemüsemarkt gleich neben dem Hafen. Der Hafen selbst ist gut geschützt (obwohl es seit unserer Ankunft aus Südosten bläst ist es ruhig hier) und wir teilen ihn nur mit ein paar kleinen, einheimischen Booten.
Wenn das Wetter nicht wäre, würden wir hier einziehen
. Leider sind die Australinsel wettermäßig arm dran: im Winter ist es richtig kalt und den Rest des Jahres sitzt eine Konvergenzzone meist zwischen hier und Samoa und leitet Tiefs und Tröge hierher. Seitdem wir angekommen sind, hatten wir nur zwei Sonnentage, den Rest der Zeit war’s grau, regnerisch und kalt. In der Nacht gehen die Temperaturen auf 18 Grad und tagsüber kaum über 20.
2018
18
Oct
Durch die Australinseln
Nach unserer Exkursion durch die Cook-Inseln ist Pitufa zurück in Französisch Polynesien! Wir machen eine Tour durch die Australinseln von Maria im Nordwesten bis nach Rapa Iti im Südosten.
2018
16
Oct
Zeit für einen Generationswechsel?
Als wir Pitufa vor 10 Jahren kauften, war sie mit Bordinstrumenten von Robertson/Simrad ausgestattet, die damals schon über 10 Jahre alt waren. Wir haben diese Instrumente immer noch im Einsatz, auch wenn jetzt mehr und mehr lebenserhaltende Maßnahmen notwendig werden. Read more »
2018
15
Oct
Bussi-bussi Land
Wir haben gerade im kleinen Hafen von Rurutu geankert. Rurutu ist eine große Insel mit einem Saumriff, üppiger Vegetation und steilen Klippen. Später gehen wir zur Gendarmerie zum Einklarieren in Französisch Polynesien, somit sind wir offiziell retour im Bussi-Bussi Land und müssen wieder unser Französisch üben!
2018
14
Oct
Hart am Wind
Wir brausen hart am Wind schön dahin unter blauem Himmel. 110 Seemeilen nach Rurutu!
2018
13
Oct
Weiter nach Osten
Gestern haben wir’s geschafft das Nordmotu zu besuchen, die Bedingungen waren noch rauher, aber es war sonnig mit perfekt blauem Himmel. Die kleine, seichte Lagune schimmerte in Mint und die Motus blendeten uns in strahlenden Weiß und frischem Grün – Maria ist atemberaubend schön… Dieses Mal folgte uns eine Gruppe junger WEißbauchtölpel schon im Dingi und ihre Flügelspitzen waren nur knapp über unseren Köpfen – unglaublich wie neugierig und verspielt diese Tölpel hier sind.
Heute ist ein Winddreher nach NO angesagt, somit müssen wir los. Einerseits würden wir gern noch ein paar Landausflüge machen, andererseits haben uns die rauhen Bedingungen am Ankerplatz ganz schön fertig gemacht (wir hatten seit Penrhyn keine wirklich ruhige Nacht mehr…). Als nächster Stopp ist Rurutu geplant (200 Seeemeilen weiter im Osten), oder falls uns der Wind ausgeht Rimatara (120 Seemeilen östlich).




