deen

2016
20
Mar

What goes around comes around

Scheinbar färbt die polynesische Großzügigkeit auch auf die Seglergemeinde hier ab. Wir haben es uns zur Gewohnheit gemacht, alles was wir in Mengen bekommen, mit unseren Nachbarn zu teilen (egal ob es alte Bekannte sind, oder ob sie grad erst angekommen sind) und die machen das gleiche. So kommt es, dass wir trotz mangelndem Anglerglück (erst ein Thunfisch bei Ua Huka) in den letzten Monaten mehr Fisch gegessen haben als normalerweise – wir haben von den Angeltalenten anderer Cruiser profitiert.
Ein französischer Einhandsegler hat uns gleich nach unserer Ankunft in Hanatefau ein Riesenstück Wahoo geschenkt, dass für eine Woche reichte. Er war seitdem jeden Morgen mit dem Dingi draußen, konnte seinen Erfolg aber nicht wiederholen. Wir drücken ihm die Daumen (und Leeloo ganz fest die Pfoten), dass er bald wieder Glück hat ;-)

2016
18
Mar

Aufregendes Gemüse

Auf Tahuata gibt’s keinen Gemüsemarkt, aber auch so bekommen wir von den Einheimischen, mehr Früchte als wir essen können, deshalb gibts grad mehrmals täglich Bananen-Milchshakes, Bananenkuchen und auch auf Deck trocknet ein großes Tablett voller Bananen.
Teei, der in dem kleinen Haus gleich in der Ankerbucht wohnt tauscht gerne mit Cruisern, aber dann hat man die Wahl die Sachen zurück zum Dock im Dorf zu schleppen (eine halbe Stunde), oder sich der Herausforderung des Felsblock-Ufers per Dingi zu stellen.

Gestern war der Schwell ziemlich niedrig, somit machten wir mit Teii ein Treffen bei seinem Haus per Dingi aus. Ich sprang mit unseren Sackerln und der Stirnlampe für Teii ans Ufer, Christian ankerte das Dingi außerhalb der Gefahrenzone und schwamm dann an Land. Wir wanderten mit Teii den Hügel hinauf, wo Maniok und Süßkartoffeln wild im Wald und neben der Straße wachsen (keine Felder, wie wir Europäer uns das vorstellen). Glücklicherweise war das Ausreißen der Maniokbäume nach dem Regen in der weichen Erde nicht so schwierig, dafür sahen wir nach dem Graben nach den Wurzeln aus wie die drei kleinen Schweinchen. Der Sack war schnell voll, Teii steckte noch schnell ein paar Stückchen der Maniokstämme zurück in die Erde (die nächste Ernte ist dann in 9 Monaten bereit) und wir marschierten wieder zu seinem Haus. Wir wuschen die Wurzeln in einem kleinen Bach gleich nebenan, bekamen noch eine Bananenstaude, grüne Papayas und zwei grüne Kokosnüsse und schätzten dann mit einem Bier
in der Hand und dem Blick auf die donnernde Brandung gerichtet unsere Chancen ein.

Am Ende schwamm Christian zum Dingi, surfte damit Richtung Felsen, wo ich im hüfthohen, schäumenden Wasser wartete. Ich warf zwei Säcke ins Dingi und Christian schaffte es grad noch vor dem nächsten Brecher mit heulendem Außenborder zurück ins tiefe Wasser. Ein weiterer Versuch per Dingi schien zu riskant, somit versuchte ich hinauszuschwimmen — nicht so leicht mit einer Staude Bananen in einer Hand, einem Sack Früchte in der anderen und brechenden Wellen, die einen zurück ans Ufer werfen wollen.

Christian schaffte es aber mich und meine Schätze unversehrt an Bord zu hieven und auf dem Rückweg kicherten wir unkontrolliert im Adrenalinrausch.

Kiddies, die glauben, dass Gemüse blöd und langweilig ist, sollten es hier in den Marquesas besorgen – hier ist Gemüse definitiv abenteuerlich und aufregend!

2016
09
Mar

Werft auf den Marquesas

Der erste kleine Werftbetrieb der Marquesas wird bald (April 2016) im Hafen von Atuona (Hiva Oa) eröffnet. Vincent Roche, ein junger französischer Pilot und Mechaniker, der seit 15 Jahren auf den Marquesas lebt, hat einen Anhänger organisiert, mit dem er Kieljachten mit einem Tiefgang von bis zu 2 Metern über eine Rampe an Land ziehen kann. Sein Zielpublikum sind Monohulls bis 18 m und 20 Tonnen. Er reagiert mit seinem Projekt auf eine dringende Nachfrage nach Reparaturmöglichkeiten (nach der langen Pazifiküberquerung) oder einfach nur Antifouling (besonders für jene, die die Zyklonsaison auf den Marquesas verbringen).

Die Kapazitäten der Anlage sind eher beschränkt, weil im Hafen von Atuona nicht viel Platz an Land ist, somit können wohl nur bis zu 3 Jachten gleichzeitig an Land stehen.

Mehr Info auf Vincents Webseite http://www.maintenancemarquises.com/

2016
07
Mar

Wieder in Tahuata

Wir haben in letzter Zeit kaum Blogs geschrieben, weil es einfach nichts Neues zu berichten gab. Wir sind immer noch auf den Marqesas und warten immer noch aufs Ende der Zyklonsaison. Es sieht so aus, als ob sich die El Nino Situation langsam beruhigt, aber wir haben unseren Plan noch zu unseren geliebten Gambier zu segeln mittlerweile aufgegeben. Es ist schon zu spaet in der Saison und wir wollen nicht ueber 800 Meilen fuer einen Kurzbesuch segeln. Stattdessen werden wir frueh nach Tahiti aufbrechen.

Letzte Woche sind wir ueber den schmalen Kanal von Hiva Oa zur huebschen Hanameninu Bucht auf der Nordseite des Nachbarinselchens Tahuata gesegelt. Die Windsee aus Ost schickt immer noch kabbelige Wellen in die offene Ankerbucht, aber Hiva Oa schattet uns (zumindest teilweise) vor dem hohen Nordwestschwell (bis 2 m) ab, der gerade durchzieht. Pitufa zappelt etwas in der Windsee, aber die Duenung hebt uns nur sanft, sieht aber trotzdem beeindruckend aus, wenn sie neben uns gegen die Klippen donnert und am Sandstrand hinter uns in hohen Brechern auslaeuft. Den goldenen, palmgesaeumten Sandstrand bewundert man am besten von weitem, weil jede Menge blutruenstiger Nonos auf nichtsahnende Besucher hoffen. Das Wasser der Bucht ist klar und tuerkis, wir koennen endlich wieder einmal schwimmen gehen und den Wassermacher laufen lassen.

2016
29
Feb

Hiva Oa

Wir hatten einen netten Segeltag hinunter zur Südgruppe der Marquesas und erreichten Hiva Oa gestern Nachmittag. Wir ankern das erste Mal hinter dem Wellenbrecher von Atuonas Hafen, wo es ruhig und geschützt ist (mit Heckanker). Das Wasser ist hier sehr trüb, somit fuhren wir heute mit dem Dingi hinaus ins rauhe, aber klare Ozeanwasser zum Baden. Wir hatten die Schnorchelsachen mit und stecken hinter einem nahen Motu die Köpfe ins Wasser. Es waren nur ein paar kleine Korallen und Fischis zu sehen, aber dann kam plötzlich eine große Gestalt auf uns zu – ein Mantarochen! Es ist immer wieder ein Erlebnis, diese eleganten, riesigen Tiere aus der Nähe zu sehen.

2016
21
Feb

Haus auf den Gambier zu vermieten

Unsere Freunde Valerie und Herve werden eine Weile in Tahiti wohnen und möchten deshalb ihr süßes, kleines Haus auf Taravai (die zweitgrößte der Gambier Inseln, Franz. Polynesien) zwischen März und Juli 2016 vermieten. Das Haus kommt mit einem schönen Garten voller tropischer Früchte, einem weißen Sandstrand und einer gut geschützten Ankerbucht gleich davor.
Es ist eine ideale Gelegenheit für Cruiser, die mal runter vom Boot möchten (z.B. um Arbeiten im Bootsinneren zu erledigen) oder für Landratten, die einem das Leben auf einer tropischen Insel ausprobieren wollen (Herbstwetter auf den Gambier).
Anfragen an Valerie Gnanapragassam, valerie.gna2012@gmail.com

Impressionen von Taravai gibts in unserem Fotoalbum:

Ile Taravai, Iles Gambier

Im Juni 2013 besuchten wir Taravai, die zweitgrößte Insel des Archipels, und verliebten uns auf den ersten Blick: schroffe Berge, unberührte Korallen, einsame Ankerbuchten, wunderschöne Strände und lediglich eine Handvoll freundlicher Leute.

(50 Fotos)

2016
17
Feb

The next article of our cruising series in Ocean7


Birgit Hackl, Christian Feldbauer: Basteln im Türkis, OCEAN7 02 (März/April) 2016, p. 40–43.

2016
07
Feb

New Article in All-at-Sea Caribbean


Birgit Hackl: A Cruiser’s Toolbox, All At Sea Caribbean, February 2016, p. 38–40. Free download from allatsea.net.

2016
05
Feb

Reisen mit der Postkutsche

…oder zumindest mit einer modernen Version davon ;-) Wir waren vorher noch nie an der Nordküste westlich von Hatiheu (die Ankerplätze sind offen und schwierig mit dem Boot und es gibt kaum Verkehr dort hinauf, also wenig Chance auf Autostoppen), aber die Beschreibungen der schroffen Küste im Reiseführer reizten uns doch sehr. Gestern unterhielt ich mich mit der jungen Postangestellten und sie erklärte, dass sie derzeit 3 Postämter alleine abdecken muss (Taipivai und Hatiheu und Aakapa an der Nordküste), weil ihr Kollege 5 Wochen nicht da ist. Ich erwähnte gleich, dass wir gerne nach Aakapa wollten und sie lud uns prompt ein, sie am nächsten Tag zu begleiten. Das einzige Problem, sie muss um 6 Uhr früh weg, damit sie um 7 die Filiale in Aakapa aufsperren kann…

Wir stellten also den Wecker auf 4.30 (die Wandersachen vorbereiten, mit dem Dingi an Land fahren und zum Treffpunkt marschieren dauert seine Zeit) und trafen Norma und ihre Mutter zur vereinbarten Zeit. Die Straße nach Hatiheu ist sehr steil, aber teilweise betoniert und in recht gutem Zustand. Der Abschnitt weiter an der Küste ist eine Schotter- oder eher Geröllstraße mit mehr Schlaglöchern als ebenen Flächen. Während Norma die Post in Aakapa öffnete, wanderten wir durch das winzige Dorf und weiter westlich der Küstenstraße entlang auf einen Kamm mit unglaublichen Ausblicken auf die wilde Nordküste, die schaumgesäumten Buchten, vulkanische Klippen und säulenartige Felsformationen. Wir kamen grad rechtzeitig um 10.30 zum ‘Postschluss’ zurück und waren noch vor Mittag zurück in Taipivai. Wir gingen gleich zum Minimarket um ein Dankeschöngeschenk zu besorgen. Glücklicherweise ist die Besitzerin eine Cousine Normas, kennt deren Geschmack und konnte uns Tipps geben :-)

2016
03
Feb

Deutscher Titel

Wir sind immer noch in Nuku Hiva und warten darauf, dass die Zyklonsaison sich beruhigt. Die letzten Vorhersagen behaupten, dass Mitte Februar ein weiterer Pulk Zyklone den Südpazifik heimsuchen wird und wir hoffen, dass wir im Anschluss daran zu den Gambier segeln können, um dort den Rest der Zyklonsaison zu verbringen. In der Zwischenzeit haben wir uns jetzt einmal in Hakahaa, neben dem freundlichen Dorf Taipivai häuslich eingerichtet. Dieses Dorf wurde im 19. Jahrhundert berühmt, als der Schriftsteller Herman Melville hier von seinem Schiff desertierte und eine Weile unter den Einheimischen lebte. Später schrieb er das Buch ‘Typee’ (sprich Taipi) über seine Erfahrungen. Trotz der Freundlichkeit seiner Gastgeber scheint es, dass Melville in ständiger Angst lebte, weil diese als Krieger und Kanibalen verschrien waren. Melville dachte scheinbar, dass sie nur auffütterten, um ihn irgendwann als Hauptgang bei einem Fest zu verspeisen…
Bei Flut kann man mit dem Dingi den Fluss hinauf bis direkt zum Dorf fahren, somit ließen wir das Dingi dort am Dock und spazierten mit einer kurzen Einkaufsliste zum nächsten Minimarket (der mittlere, Simon ist der Eigner). Wir fragten nach, wo wir Internet finden könnten, wurden gleich an einen Tisch im hinteren Teil des Ladens gesetzt, wo wir die private Verbindung der Eigner nutzen konnten und verließen den Laden wieder mit einem Riesenkarton voller Mangos, Avocados und Pampelmusen und einer Staude Bananen – alles gratis. Wären wir so paranoid wie Melville, könnten wir einen ähnlichen Verdacht hegen, aber so sind wir einfach nur wieder einmal von der Gastfreundschaft der Marquesaner beeindruckt.

2016
20
Jan

Küchenprojekt

Drei Faktoren rauben uns die Nerven und Energie in den Marquesas: die rolligen Ankerplätze, die Hitze (wie soll man arbeiten, wenn man sogar im Ruhezustand in Strömen schwitzt?) und die Insekten (wenn’s sie’s bis zum Boot schaffen).

Die Hooumi Bucht ist recht ruhig (zumindest mit Heckanker), die Nonos sind bisher fern geblieben und in den letzten Tagen hatten wir graues Regenwetter mit etwas kühleren Temperaturen – sogar im Boot isses kühler, weil wir auf dem Vor- und Achterdeck allerlei Zeltkonstruktionen errichtet haben, sodass wie die Luken auch offen lassen können wenn’s schüttet (oder die Sonne vom Himmel brennt).
Wir haben diese angenehmen Bedingungen genutzt, um ein Projekt zu beginnen, das wir schon seit Monaten vor uns herschieben: der Wasserhahn in der Küche war komplett rostig (schlechte Qualität aus Panama) und die Holzleisten rund um die Abwasch waren in einem schlechten Zustand, weil der Lack unter den Salzwasserspritzern gelitten hatte (wir haben einen Salzwasserhahn in der Spüle, um beim Abwaschen Frischwasser zu sparen).
Am Sonntag haben wir den alten Wasserhahn abmontiert (da half nur noch eine Eisensäge), haben das ekelige, schimmlige Silikon abgekratzt und dann das Holz um die Spüle abgeschliffen.
Gestern haben wir mit dem Lackieren begonnen, heute folgen noch zwei Schichten und morgen können wir dann den neuen Wasserhahn installieren (diesmal haben wir uns einen teuren geleistet – hoffentlich ist die Qualität entsprechend) und dann glänzt die Küche wieder wie neu :-)

2016
17
Jan

Nonos

Die Wikipedia sagt über Nonos nur kurz: Simulium buissoni, der schwarze Nono oder No-no noir des rivières, ist eine Stechmückenart der Familie Simulium, die auf Nuku Hiva and Eiao, im Marquesas Archipel in Polynesien vorkommt.
Dieser kurze Eintrag vermittelt aber keinen Eindruck wie nervig die Biester sind. Ihre Bisse jucken erst kurz, aber nach zwei Tagen infizieren sie sich, schwellen auf und dann hat man eine Woche lang eine juckige Freude mit ihnen.

Im Moment kommt wieder Südschwell herauf, der die Ankerbucht von Taiohae recht ungemütlich macht und somit flüchteten wir nach ein paar Erledigungen im Internet und Einkaufereien gleich wieder in die Nachbarbucht Baie de Controleur, die viel ruhiger ist. Wir ankerten in der mittleren Bucht Hakahaa, setzten uns zum Mittagessen ins Cockpit, genossen das ruhig stehende Boot, doch dann begannen die Nonos zu beissen…
Wir spannten die Moskitonetze auf, zündeten Moskitospiralen an und schafften es, die Biester aus dem Boot zu halten und so eine erholsame Nachtruhe zu genießen. Am Morgen warfen wir uns in die volle Nonokluft (lange Ärmel und Hosen, eine dicke Schicht Kokosöl und darüber Mosquitospray), fuhren wir per Autostopp von Taipivai zum Pass hinauf, bestaunten vom Aussichtspunkt die Nordküste mit der Bucht von Hatiheu und wanderten dann retour über die steile Serpentinenstraße. Wir machten einen Abstecher zu einem Wasserfall, den wir vor 2 Jahren nicht finden konnten (damals war es zu trocken) und stoppten dann ein weiteres Auto für den restlichen Weg zurueck nach Taipivai (auf dem freundlichen Nuku Hiva bleiben alle Autos gleich stehen :-) ).

Zurück an Bord gingen wir schnell Anker auf, motorten aus der Bucht und nahmen ein schnelles Bad im klaren Wasser ausserhalb der Bucht, bevor wir wieder ins trübe Wasser der Nachbarbucht fuhren. Hier in Hooumi rollen wir wieder ein wenig (jedoch nicht so schlimm wie in Taiohae), dafür bleiben wir hoffentlich(!) vor den Nonos verschont.

2016
10
Jan

Zwei neue Artikel im Jänner

Jänner ist ein gutes Monat für uns, zumindest was Veröffentlichungen betrifft. Sowohl Ocean7 als auch All-at-Sea Caribbean haben einen neuen Bericht von uns in deren Jännerausgaben.


Birgit Hackl: Plant a Garden on a Cruising Boat, All At Sea Caribbean, January 2016, p. 42–46. Free download from allatsea.net.


Birgit Hackl, Christian Feldbauer: Nachtwachen, OCEAN7 01 (Jänner/Februar) 2016, p. 44–46.

2016
10
Jan

Erkundungen

Die riesige Baie de Controlleur östlich von Taiohae ist in weitere 3 innere Buchten unterteilt: wir haben grad einige Tage in der östlichsten Bucht Hooumi verbracht, Hakahaa und das nette Dorf Taipivai in der mittleren Bucht kennen wir von vor 2 Jahren und heute sind wir in die westlichste Bucht Hakapaa gefahren. Trotz der nordöstlichen Windrichtung schafften es trotzdem erstaunlich hohe, konfuse Wellen in die nach Süden offene Bucht. Wir sahen uns erst Hakapaa an, aber Pitufa rollte so schlimm, dass wir weiter in den Seitenarm gleich daneben in die Haka Puuae Bucht fuhren. Diese winzige Bucht sieht auf der Karte nicht nach viel aus, aber wir fanden ein nettes, geschütztes Becken mit Sandgrund und Riffen an den Ufern.

Wir mussten recht nah am Ufer ankern (leider nah genug für einen Besuch der Nonos, winzige, beissende Fliegen) und rüsteten uns in voller Montur für einen Landgang (lange Hosen, T-Shirts und jedes freiliegende Stück Haut mit Monoi-Öl und Moskitospray imprägniert) und machten uns auf die Suche nach einem im Reiseführer beschriebenen Wasserfall. Am Ufer steht ein einzelnes Haus und ein paar Einheimischen machten am Strand ein Wochenend-Picknick, somit fragten wir nach dem Weg und erfuhren, dass der Marsch schwierig und der Wasserfall ohnehin trocken sei. Wir wanderten trotzdem ein Stück dem trockenen Flussbett entlang ins Tal, das sich schnell zu einem steilen, engen Canyon mit Klippen links und rechts wandelt. Nach einer STunde blieben wir im Unterholz stecken, aber der Canyon war die Anstrengung schon wert. Morgen versuchen wir einen anderen Wasserfallweg in der Nachbarbucht Hakapaa.

2016
07
Jan

Auszeit

Nach all dem Feiertagstrubel haben wir uns in die ruhige Hooumi-Bucht auf Nuku Hiva verzogen. Hier haben wir Zeit und Muße für diverse Arbeiten am Boot und natürlich auch zum Ausspannen.

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